Wieder Schockzahlen: Gewinn bei BMW bricht um 23 Prozent ein
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Im letzten Quartal unter seinem scheidenden Chef Oliver Zipse hat BMW erneut einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Unter dem Strich verdienten die Münchner von Januar bis März knapp 1,67 Milliarden Euro, wie der Konzern mitteilt. Das sind rund 23 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor.
Auch der Umsatz schrumpfte – um 8,1 Prozent auf 31 Milliarden Euro – unter anderem wegen Währungseffekten und weil der Absatz um 3,5 Prozent auf 565.780 Autos sank. Hier machte sich die Schwäche in China bemerkbar, unter der die Absätze der deutschen Automobilhersteller leiden. Gute Geschäfte in Europa konnten dies nicht ausgleichen. Positiv sieht man bei BMW allerdings aktuell sehr starke Bestellungen in Europa.

Gewinn und Umsatz im Sinkflug: Wie alle anderen deutschen Autobauer befindet sich auch BMW in einer tiefen Krise.
BMW will angesichts der aktuellen Entwicklung dennoch sparen – wenn auch ohne große Sparprogramme anzukündigen. „Im wirtschaftlich anspruchsvollen Umfeld blicken wir stets auf die Kosten“, sagt Finanzvorstand Walter Mertl. „Wir setzen an diversen Stellhebeln im Unternehmen an, und unser Kostenmanagement zielt auf nachhaltige Wirkung.“
Zipse ist noch bis zur BMW-Hauptversammlung am 13. Mai Konzernchef. Am 14. Mai übernimmt sein designierter Nachfolger Milan Nedeljkovic. Bislang ist er Produktionsvorstand, ein Amt, das auch Zipse vor seinem Aufstieg an die Unternehmensspitze bekleidet hatte.
Bereits für 2025 hatte BMW einen Gewinnrückgang gemeldet. Ähnlich wie BMW hatten in den vergangenen Tagen auch andere Automobilhersteller deutlich sinkende Gewinne gemeldet.
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