Neue Studie: Das Elektroauto zerstört „Made in Germany“
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„Made in Germany“ ist ein Slogan, der 1887 entstand und bis heute seine Gültigkeit hat. Das gilt auch für deutsche Autos, solange es Autos mit Verbrenner-Motoren sind. Das E-Auto hingegen bricht dieses Versprechen. Das ist das Ergebnis einer Consumer-Studie von Berylls by Alix Partners, über die der Focus exklusiv berichtet. Dabei wurden 8.000 Autokäufer in elf Ländern befragt.
Das Ergebnis ist laut Focus auf den ersten Blick eine gute Nachricht für deutsche Hersteller. Auf den zweiten Blick ist es ein Problem. Wer heute ein deutsches E-Auto fährt, ist deutlich unzufriedener als jemand mit einem chinesischen E-Auto. Die Marke überzeugt, das Produkt nicht.
„Made in Germany“ ist das stärkste Label
Nur 12 Prozent der Befragten weltweit sagen: Ein deutsches Auto kommt für mich nicht in Frage. Das ist der niedrigste Wert aller Herkunftsländer. Amerikanische Marken kommen auf 25 Prozent, chinesische auf 44 Prozent. „Made in Germany“ ist also das stärkste Label der Branche. Stärker als Japan, stärker als die USA.

Ein BMW-Logo am Heck: Zeichen deutscher Qualitätsware.
Allerdings: Das gilt für Verbrenner, nicht für E-Autos. 23 Prozent der Fahrer eines deutschen E-Autos würden nicht wieder ein deutsches Auto kaufen. Bei Fahrern chinesischer Autos sind es nur 13 Prozent. Kein Land hat bei Autokäufern weltweit mehr Vertrauen. Und kein Land hat mehr enttäuschte E-Autokunden.
Das deutsche E-Auto ist eine Enttäuschung
Die Wiederkaufrate ist der härteste Indikator. Sie misst nicht Image, sondern Erfahrung. Und die Erfahrung sagt: Beim E-Auto hält das Produkt nicht, was die Marke verspricht. Zum Beispiel auf dem Weltmarkt China. Die nächste Käufergeneration in China kennt deutsche Marken vor allem als die Autos ihrer Eltern. Der durchschnittliche Neuwagenkäufer dort ist 35 Jahre alt. Für diese Generation stehen Li Auto, Huawei oder Xiaomi für Innovation. Nicht Mercedes und BMW.

Traurig: Deutsche Hersteller verlieren Kunden an zwei Fronten: Kunden, die ein deutsches E-Auto ausprobieren, sind enttäuscht. Und die nächste Generation hat deutsche Marken gar nicht auf dem Schirm.
Zuletzt hatten mehrere deutsche Automobilhersteller sinkende Umsätze und Gewinne berichtet.
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