Neuer Immobilienpreisindex der Pfandbriefbanken: So teuer wird das Wohnen in Deutschland
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Wer zurzeit eine Wohnung mieten oder kaufen will, muss mehr Geld ausgeben als noch vor wenigen Monaten, meldet das Handelsblatt. Die angespannte Lage am Wohnungsmarkt treibt die Immobilienpreise in Deutschland weiter nach oben. Der Immobilienpreisindex stieg zwischen Juli und September um durchschnittlich 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wie der Verband Deutscher Pfandbriefbanken (VDP) mitteilte.
In welchen Städten steigen die Mieten und Kaufpreise am deutlichsten? Der Immobilienindex des Verbands basiert auf den Transaktionsdaten von mehr als 700 deutschen Banken, darunter Sparkassen, Deutsche Bank und Commerzbank. Die Preise für Wohnimmobilien sind laut VDP im Jahresvergleich mit 3,6 Prozent überdurchschnittlich stark gestiegen.
Die Preise für die Wohnimmobilien in den sieben größten Städten Deutschlands – Hamburg, Berlin, Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, München – stiegen stärker als im Durchschnitt des gesamten Bundesgebiets. Das Preisniveau zog überdurchschnittlich an: um 4,6 Prozent im Jahresvergleich. Spitzenreiter war München mit einem Plus von 5,3 Prozent, während Stuttgart mit 2,4 Prozent am Ende landete. München bleibt der teuerste Markt, während in Stuttgart die Nachfrage offenbar etwas nachgelassen hat. In Berlin, Hamburg und Frankfurt stiegen die Preise weiter im mittleren einstelligen Prozentbereich.
So entwickelten sich die Immobilienpreise in den größten deutschen Städten im dritten Quartal 2025 (Veränderungen zum Vorjahr):
- München + 5,3 Prozent
- Hamburg + 5,2 Prozent
- Köln + 5,2 Prozent
- Düsseldorf + 5,1 Prozent
- Frankfurt a. M. + 4,9 Prozent
- Berlin + 4,3 Prozent
- Stuttgart + 2,4 Prozent
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