Alarmierende Verkaufszahlen: Ohne Subventionen bricht der E-Auto-Markt in den USA ein
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Unter der Regierung von US-Präsident Donald Trump fallen seit dem 30. September 2025 Subventionen für den Kauf von Elektroautos weg. Die Verkaufszahlen rauschen seitdem in den Keller.
7.500 US-Dollar Steuergutschrift gibt es seit Oktober nicht mehr. Diese Prämie für den Kauf von Autos mit Batterieantrieb ließ US-Präsident Trump auslaufen. Entsprechend desolat fallen die Verkaufszahlen für den vergangenen Monat aus.
Verkäufe bei Ford brachen um ein Viertel ein
So fielen die Verkäufe von Elektroautos bei Ford im Jahresvergleich um ein Viertel auf gut 4.700 Fahrzeuge. Bei Verbrennern gab es dagegen ein Plus von 3,4 Prozent auf knapp 153.400 Wagen. Ford hatte in den vergangenen Jahren in einer Aufholjagd zum Vorreiter Tesla Milliarden in den Ausbau der E-Auto-Produktion investiert.

Insgesamt brachen bei Ford die E-Auto-Verkäufe um neun Prozent ein. Im Oktober konnte der US-Hersteller, der auch ein Werk in Köln betreibt, in den USA 22.207 E-Autos verkaufen. Zum Vergleich: 153.377 Verbrenner waren es in dem gleichen Zeitraum.
Tesla bescherte das im vergangenen Quartal einen Auslieferungsrekord – auch wenn der Marktführer im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern keine Angaben zum Absatz im US-Markt macht und generell nur alle drei Monate Zahlen nennt. Experten rechnen damit, dass auch Tesla nach Auslaufen der US-Subventionen Federn lassen muss.
Unter den anderen Herstellern legen auch nicht alle monatliche Zahlen zum US-Absatz vor. Die deutschen Hersteller berichten quartalsweise – genauso wie Nissan oder etwa Mazda.
Der südkoreanische Anbieter Hyundai etwa aber gab bekannt, dass die Verkäufe des Elektro-Modells Ioniq 5 im Jahresvergleich um 63 Prozent auf gut 1.600 Fahrzeuge einbrachen. Genauso ist das Modell Ioniq 6 mit minus 52 Prozent betroffen. Verbrenner-Modelle wie der SUV Santa Fe konnten um 22 Prozent zulegen – 11.800 Einheiten wurden verkauft.

Verbrenner wachsen, E-Autos schrumpfen: Der US-Markt wandelt sich ohne Subventionen. Im Bild: Der Hyundai Santa Fe.

Vom Modell Tucson verkaufte Hyundai im vergangenen Monat in den USA genau 23.036 Einheiten – ein Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Bei der Schwestermarke Kia fiel der Absatz des Modells EV9 um fast zwei Drittel auf 666 Wagen. Verbrenner-Modelle wie das Modell Sportage (plus 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr) oder das Modell Carnival (plus 35 Prozent) konnten aus dem Hause Kia hingegen deutlich zulegen.
Honda-Tochter Acura stellt E-Modell ein
Honda unterhält in zahlreichen Märkten die Premiummarke Acura. Diese hatte für den US-Markt mit dem Modell ZDX ein Elektro-SUV im Angebot – gebaut in Spring Hill, Tennessee. Im September 2025 hat man nach rund einem Jahr Bauzeit das Modell wegen mangelnder Nachfrage eingestellt. Im Oktober 2024 wurden noch 1.212 Einheiten zugelassen. Ein Jahr später ist die Nachfrage um 97,9 Prozent eingebrochen. Nur noch 25 Modelle wurden verkauft.

Etwa 12.000 ZDX konnte Acura im Jahr 2025 verkaufen, jetzt wurde die Produktion eingestellt.
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