Oktoberfest-Wirt über vegane Wiesn: „Habe 54 Tofu-Geschnetzelte und 30.000 halbe Hendl verkauft“
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- Obwohl in fast allen Zelten auf dem Oktoberfest vegane Gerichte angeboten werden, ist die Nachfrage gering.
- Traditionelle Wiesn-Gerichte wie Hendl und Käsespätzle sind hingegen weiterhin gefragt.
- Das berichtet der Wiesnwirtesprecher in der Münchner Abendzeitung.
Tofu-Hack, Pflanzenbratlinge, Pilzgerichte: Auf dem Oktoberfest stehen in diesem Jahr allerlei vegane Gerichte auf den Speisekarten der Festzelte. Zum Ende der Wiesn ziehen die Festwirte allerdings eine schlechte Bilanz, die Nachfrage ist extrem gering.
„Ich habe in der ersten Woche 54 Tofu-Geschnetzelte verkauft, die zwar köstlich sind, aber eben nicht so gefragt. Im Vergleich dazu waren es 30.000 halbe Hendl“, verriet Christian Schottenhamel, Festwirt und Wiesnwirtesprecher der Münchner Abendzeitung.
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Das vegane Angebot auf der Wiesn ist in diesem Jahr groß. Anders als die Nachfrage.
Ein ähnliches Bild auch im Hofbräuzelt: Dort werden seit dem vergangenen Jahr vegane Weißwürste und Leberkäse verkauft. Wirklich bestellt würden die veganen Gerichte aber dennoch nur selten, erklärt Hofbräu-Sprecher Stefan Hempl auf Anfrage der Abendzeitung. Unter 50 Portionen wurden bis vergangenen Donnerstag verkauft.
Die Wirtin des Festzelts „Ochsenbraterei“, das zahlreiche vegane Gerichte von Vor- bis Nachspeise anbietet, zieht die Bilanz in ihrem Festzelt etwas positiver. Zahlen dazu, wieviele dieser Gerichte konkret verkauft wurden, verrät sie allerdings nicht.
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