Rentenpapst schlägt Alarm: Derzeitige Zuwanderung bringt keinen Nutzen für unser Sozialsystem und kostet Billionen
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Der Rentenpapst und Wirtschaftswissenschaftler Bernd Raffelhüschen sorgt mit einer brisanten Studie für Aufsehen: Die Zuwanderung kostet den deutschen Steuerzahler Billionen, ohne dass die Lücken auf dem Arbeitsmarkt gestopft werden könnten.
Demnach entsteht durch die derzeitige Massenmigration ein gesamtwirtschaftliches Loch von 5,8 Billionen Euro, heißt es in der Studie für die Stiftung Marktwirtschaft, die am Forschungszentrum Generationenverträge der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg erstellt wurde.
Laut Studie fehlen in naher Zukunft 19,2 Billionen Euro im deutschen Sozialsystem
„Die Analyse der betrachteten Migrationsszenarien zeigt, dass eine Erhöhung der Zuwanderung keinesfalls ausreicht, um die Nachhaltigkeitslücke zu schließen“, schreiben die Studienautoren. Diese Lücke errechnet sich zwischen dem, was Arbeitgeber und Arbeitnehmer ins deutsche Steuer- und Sozialsystem einzahlen (Steuern, Pflege-, Renten-, Krankenversicherung etc.) und dem, was sie in Zukunft daraus erhalten könnten (Rente, Pflege, etc.). In naher Zukunft fehlen laut der Studie 19,2 Billionen Euro, wenn Deutschland weiterhin 300.000 Ausländer jährlich aufnehme.

Bernd Raffelhüschen, Wirtschaftswissenschaftler und Professor an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
Zuwanderer brauchen zur Integration in den Arbeitsmarkt mehrere Jahre
Weniger Zuwanderung würde den Fehlbetrag nach unten korrigieren. Wenn Deutschland von heute auf morgen die Grenzen schließen würde und keinerlei Zuwanderung mehr zuließe, läge er bei 13,4 Billionen Euro statt 19,2 Billionen Euro – also 5,8 Billionen Euro niedriger. „Das ist der Preis der Zuwanderung in unserem bisherigen System“, erklärt Bernd Raffelhüschen in der Bild-Zeitung.
Der Grund für die Kosten: Zuwanderer bräuchten etwa sechs Jahre, um in den Arbeitsmarkt integriert zu werden. In die Sozialkassen zahlen sie in dieser Zeit kaum ein. Auch danach werde es kaum besser. Aufgrund mangelnder Qualifikationen verdienen die Migranten deutlich schlechter als der deutsche Beitragszahler.
„Die Zuwanderung nach Deutschland stellt unter den gegenwärtigen Bedingungen eine finanzielle Belastung dar“, stellen die Studienautoren klar. „Obwohl die Altersstruktur der Migrantinnen und Migranten potenziell eine demografische Verjüngungsdividende birgt, führt dies in keinem der betrachteten Szenarien zu einer positiven fiskalischen Bilanz der Migration.“ Alle durchgerechneten Beispiele der Studie zeigen: Ohne Zuwanderung ist die Nachhaltigkeitslücke, angegeben als „tatsächliche Staatsverschuldung in Prozent des BIP“, am geringsten.

Kein Szenario mit mehr Zuwanderung führt zu geringeren Belastungen.
Bundesregierung gibt fast 50 Milliarden Euro für Migration aus
Selbst wenn Deutschland zusätzlich zu den bisher 300.000 Zuwanderern pro Jahr weitere 100.000 top qualifizierte Ausländer mit Berufsabschluss aufnehmen würde, läge die „Nachhaltigkeitslücke“ immer noch bei 14,2 Billionen Euro. Diese Zahl liegt weiterhin über der finanziellen Belastung ohne Zuwanderung (13,4 Billionen Euro). „Eine gelungene Migrationspolitik stellt keinen Ersatz für eine Anpassung der staatlichen Leistungen insbesondere in Hinblick auf die altersspezifischen Sozialausgaben dar“, so das Fazit der Studie.
Allein im vergangenen Jahr haben sich die erwarteten Ausgaben im Zusammenhang mit Flucht und Migration auf 48,2 Milliarden Euro addiert. Mindestens 461.000 Personen aus Nicht-EU-Ländern kamen nach Deutschland.
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