Schwächelnde Wirtschaft und gutes Wetter: Energieverbrauch bricht weiter ein!
Ein Beitrag von
Die Deindustrialisierung Deutschlands und der Rückgang von Wirtschaft und Wohlstand setzen sich langsam und schleichend fort – eine entscheidende Kennzahl dafür: der Energieverbrauch in Deutschland. Der ist im ersten Quartal um 4,6 Prozent zurückgegangen. Und das, obwohl das Quartal durch das Schaltjahr einen Tag länger war und in Deutschland inzwischen rund 300.000 mehr Menschen leben.
Heißt: Nach dem Einbruch-Jahr 2023 (minus 8,1 Prozent) geht der Energieverbrauch Deutschlands weiter deutlich zurück – in den vergangenen beiden Jahren um mehr als 12,3 Prozent.
Die Daten stammen von der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGBE). Als Gründe nennen die Experten die „insgesamt verhaltene gesamtwirtschaftliche Entwicklung, den milden Witterungsverlauf sowie das hohe Niveau der Energiepreise, einschließlich der gestiegenen Kosten für CO2-Emissionen im Rahmen des nationalen Emissionshandels für fossile Brennstoffe“.

Rückgang in fast allen Bereichen
Der Verbrauch von Mineralöl ist demnach um 2,8 Prozent gesunken, der von Ottokraftstoff um etwa 4,4 Prozent und der von Diesel um fast 9 Prozent. Die Lieferung von Rohbenzin an die chemische Industrie verringerte sich um mehr als 4 Prozent. Der Absatz von leichtem Heizöl stieg dagegen um etwas mehr als 4 Prozent, da viele Verbraucher ihre Lagerbestände aufstockten.
Mehr NIUS:
DIHK warnt vor nächster Gefahr für die Wirtschaft: Energiedeckel gefährdet Millionen Jobs
Arla übernimmt größte deutsche Molkerei: Milram wird dänisch
Interne Prognose: Bundesagentur für Arbeit mehr als fünf Milliarden Euro im Minus
Hightech wird um Deutschland herum geboren
Wirtschaftsrat-Boss warnt: „Deutschland fährt auf Verschleiß“
Europa hat ein Gründerproblem: Brüssel plant neue Rechtsform „EU Inc.“
Arbeitslosenquote sank im Mai nur um 0,1 Prozentpunkte
Krise in der Autoindustrie: Deutsche Zulieferer müssen Standorte schließen
Mehr NIUS:
Hightech wird um Deutschland herum geboren
Wirtschaftsrat-Boss warnt: „Deutschland fährt auf Verschleiß“
Europa hat ein Gründerproblem: Brüssel plant neue Rechtsform „EU Inc.“
Arbeitslosenquote sank im Mai nur um 0,1 Prozentpunkte
Krise in der Autoindustrie: Deutsche Zulieferer müssen Standorte schließen
US-Unternehmen Nvidia wertvoller als alle deutschen Firmen zusammen
Metallindustrie-Präsident Dinglreiter: „Die Lage ist dramatisch“
Wirtschaftsweisen halbieren Wachstums-Prognose auf 0,5 Prozent
Redaktion
Artikel teilen

Kommentare