Störung behoben: Die Produktion bei Volkswagen läuft wieder
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Die IT-Probleme bei Volkswagen sind behoben. Das meldete der Konzern am Donnerstagmorgen. Die Störung hatte die Produktion in mehreren Werken seit Mittwoch gestoppt. Ein Unternehmenssprecher bestätigte, dass die Produktion wieder anläuft und planmäßig fortgesetzt werde.
Obwohl einige Systeme während der Übergangsphase noch Probleme haben könnten, gibt es laut Volkswagen keine Anzeichen dafür, dass die Störung durch externe Faktoren verursacht wurde. „Das System in Wolfsburg läuft wieder“, bestätigte der Audi-Werksleiter von Neckarsulm Fred Schulze der Heilbronner Stimme. Auch Audi war von der Störung betroffen. Das Hauptwerk von Volkswagen in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee erlebte ebenfalls einen Ausfall.

Eine umfassende IT-Störung legte am Mittwoch Teile von Volkswagen lahm, beeinträchtigte die Produktion und Kommunikation und kam in einer für den Konzern bereits herausfordernden Zeit.
Die IT-Störung, die durch Netzwerkkomponentenprobleme in Wolfsburg ausgelöst wurde, hatte erhebliche Auswirkungen auf den Konzern. Die Produktionsbänder der Marke VW in Deutschland kamen zum Stillstand. Auch die Produktion der VW-Tochter Audi war von dieser Störung betroffen. Das Unternehmen arbeitet nun daran, die normale Betriebsroutine wiederherzustellen und eventuelle Verzögerungen aufzuholen.
Wirtschaftlich herausfordende Zeiten
Volkswagen steht derzeit vor erheblichen Herausforderungen. Die jüngsten Produktionsausfälle trafen den Autobauer in einer Phase, in der er bereits mit einer sinkenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und Zuliefererproblemen in Slowenien zu kämpfen hatte. Diese Schwierigkeiten führten dazu, dass in einigen Werken Produktionsschichten gestrichen und teilweise Kurzarbeit eingeführt wurde.
In den Werken Zwickau und Emden wurden zudem die Verträge von mehreren befristeten Mitarbeitern nicht verlängert. Die Kernmarke VW, die einen erheblichen Anteil am Gesamtabsatz des Konzerns hat, war besonders betroffen. Als Reaktion auf diese Entwicklungen musste Volkswagen seine Absatzziele für das erste Halbjahr nach unten korrigieren, wobei die ursprünglichen Erwartungen von mindestens 9,5 Millionen verkauften Fahrzeugen auf 9 bis 9,5 Millionen reduziert wurden.
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