Wasser knapp? Das ist doch grüne Klima-Panik!
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Der Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) hat den Notstand ausgerufen und Verbote zum Verbrauch von Wasser angeordnet. Rasenflächen dürfen tagsüber nicht mehr bewässert und Autos nicht „außerhalb von Waschanlagen“ gewaschen werden. Die Entnahme von Wasser aus Flüssen und Seen ist untersagt. Zuwiderhandlungen werden mit Geldbußen bis 50.000 Euro bestraft.
Die Stadt München hat 150 Zierbrunnen abgeschaltet, darunter den berühmten Fischbrunnen auf dem Marienplatz. Der ist mit Holzbrettern abgedeckt und gibt ein trauriges Bild ab.
Zur Begründung der Maßnahmen sagte Bürgermeister Krause, wegen der „historisch niedrigen Niederschläge“ im Frühjahr sei „die Grundwasser-Neubildung deutlich reduziert“. Die „Entnahmekapazitäten“ seien „nahezu ausgeschöpft“. Genauere Angaben machte er nicht und sie sind auch nirgends zu finden.
Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass die Niederschläge im Frühjahr „historisch niedrig“ gewesen wären. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes ging von Januar bis Mitte Juli dieses Jahres in München eine Regenmenge von insgesamt 342,8 Litern pro Quadratmeter nieder. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 388,2 Liter pro Quadratmeter. In diesem Halbjahr fiel also nur zehn Prozent weniger Regen als im Vorjahr.

Der Bürgermeister von München, Dominik Krause (Grüne)
Und so wird es bleiben. Für diese Woche zum Beispiel sagt das Wetterportal „wetter.com“ eine „neutrale Niederschlagsabweichung“ voraus, also eine Niederschlagsmenge, die dem langjährigen Durchschnitt entspricht.
Fazit: Das Wetter ist in diesem und im letzten Jahr in München gleich, nur der Oberbürgermeister ist ein anderer. Im Vorjahr war es Dieter Reiter (SPD), jetzt ist es Dominik Krause (Grüne). Reiter rief keinen Notstand aus, Krause tut es, bei denselben Verhältnissen.
Er folgt der bei den Grünen üblichen Alarm-Logik: Heiße Sommertage sind auf jeden Fall Ergebnis des Klimawandels, auch ein Wassermangel muss die Folge sein. Also muss man Wasser sparen, egal, ob es wirklich knapp ist oder nicht.
Wer den Notstand ausruft, wirkt aktiv im Kampf gegen den Klimawandel und seine Folgen, auch wenn die ergriffenen Maßnahmen überflüssig und sinnlos sind. Das ist grüner Populismus, er wird nur nicht so genannt.
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