Neuer Umfrage-Rekord: AfD klettert auf 29 Prozent
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Die AfD baut ihre Position als stärkste Kraft aus. In der aktuellen Sonntagsfrage des Instituts INSA im Auftrag von Bild kommt die Partei auf 29 Prozent. Die Union verliert und landet bei 22 Prozent.
Damit wächst der Abstand zwischen Union und AfD auf sieben Prozentpunkte, nachdem die AfD bereits im Oktober einen Vorsprung von zwei Prozentpunkten in den Umfragen erzielt hatte. Im April war der Abstand auf vier Prozentpunkte gewachsen. Die Sozialdemokraten konnten ihr Umfrageergebnis im Vergleich zur Vorwoche nicht halten und stehen nun bei 12 Prozent (–1). Die Grünen gewinnen einen Prozentpunkt an Zustimmung, liegen nun bei 14 Prozent – vier Punkte vor der Linkspartei.

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) verharrt bei drei Prozent. Die FDP konnte noch kein Kubicki-Moment nutzen und steht ebenfalls bei drei Prozent. Auf sonstige Parteien entfallen zusammen sieben Prozent. Für die repräsentative Umfrage wurden 1.203 Menschen befragt.
Knappe Mehrheit nur noch mit Union und linkem Bündnis
Rechnerisch ist für eine Regierung ohne AfD-Beteiligung nur noch ein Bündnis von Union, Grünen, SPD sowie Linken möglich. Schwarz-Rot-Rot läge bei 44 Prozent. Schwarz-Rot-Grün käme auf 48 Prozent der Stimmen.
INSA-Chef Hermann Binkert erkennt in den Umfrageergebnissen eine Verschiebung der politischen Landschaft. Die AfD sei inzwischen „mit großem Abstand die stärkste Kraft im Spektrum rechts der Mitte“. Er warnt gegenüber Bild: „Wenn sich dieser Trend fortsetzt, finden Lagerwahlkämpfe der Zukunft zwischen den Orientierungspolen AfD und Grünen statt.“
NIUS wollte nicht über AfD-Wähler, sondern mit ihnen sprechen. Schauen Sie das NIUS-Original „‚Jeder Dritte‘ – Warum so viele junge Menschen jetzt die AfD wählen“.
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