Mit „Fuck AfD“ die Demokratie retten? Die Evangelische Kirche ist zur linken Sekte geworden
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Die Evangelische Kirche ist eine linke Sekte. Natürlich gibt es fromme Protestanten. Doch als Kirchensteuerkirche kennt man nur eine Richtung: so lange nach links, bis der Kopf an die Wand schlägt. Dieses Ziel hat die EKD nun erreicht. Ihr Leitungsgremium, die Synode, lässt keine Zweifel.
Das einzige gemeinsame Bekenntnis ist das Bekenntnis zum Kampf gegen Rechts – und gegen Menschen, die sich rechts engagieren. Grenzen des Anstands kennt die EKD da ebenso wenig wie geistige Mindestanforderungen. Die Evangelische Kirche will das letzte Bollwerk einer linken Republik sein. Als christliche Glaubensgemeinschaft hat sie abgedankt.
Die aktuelle Folge „Kissler Kompakt“ sehen Sie hier:
Die Synode, ein Trauerspiel
Eine Synode ist eine Zusammenkunft. Bei der EKD ist die Synode ein Leitungsorgan. Dort werden die „gemeinsamen Überzeugungen der evangelischen Kirche“ artikuliert. So lautet die offizielle Formulierung. Die Synode, heißt es weiter, soll „der Erhaltung und dem inneren Wachstum der Evangelischen Kirche in Deutschland dienen.“
Der Blick nach Dresden, wo die Synode sich nun einfand, zeigt in hellster Klarheit: Die gemeinsamen Überzeugungen sind die gemeinsamen Überzeugungen von SPD, Grünen und Linkspartei. Und inneres Wachstum gibt es nur bei der Scheinblüte linken Klassenkampfs. Oder – um zwei Slogans des Synodenmitglieds Lydia Metz aufzugreifen: „Fuck AfD“ und „Gegen Nazis“
Radikale Parolen
Die Synode ist ein evangelisches Leitungs- und Entscheidungsgremium. Und dort ist es ganz normal, gegen die „starre Geschlechter-Binarität“ zu wettern und sein Notebook mit radikal linken Parolen vollzukleben. So tat es die Synodale Lydia Metz aus dem Rheinland. Sie studiert seit 2022 „Soziale Arbeit“ in Köln.
Lydia Metz liest ihre Fragen von einem Notebook ab, das ihre Weltanschauung preisgibt. Die Botschaften auf den Stickern lauten: „sexistische Kackscheisse“. „Greenfaith“. „Man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt.“ „*innen“. „Menschen sind nicht gleich, aber ihre Rechte“, gekrönt von einer Progress-Pride-Flagge. Und eben „Fuck AfD“ und „Gegen Nazis“.
Bischöfin Fehrs gefällt das
Ganz offensichtlich ist die Synodale Metz eine Feministin im antifaschistischen Dauerkampf, die sich für das Gendern ebenso einsetzt wie für den Klimaschutz und die sogenannte Seenotrettung. Mit diesen ideologischen Schwerpunkten befindet sich Metz auf der Synode am perfekten Ort.
Bischöfin Kerstin Fehrs hat Verständnis. Die Ratsvorsitzende der EKD nutzte ihr Referat, um von der Evangelischen Kirche Haltung einzufordern – gegen die AfD und für die Demokratie. Den Widerspruch bemerkte die Bischöfin nicht.
Das also meint die EKD-Ratsvorsitzende Fehrs im typisch getragenen Predigerton: Den deutschen Protestantismus soll man daran erkennen, dass das Grundgesetz die Bibel ersetzt. Und daran, dass die evangelische Kirche über die demokratische Reife der Parteien zu Gericht sitzt. Was ein Aberwitz.
Keine Synode ohne die grüne Bundestagsabgeordnete Katrin Göring-Eckardt. Die Politikerin aus Thüringen erklärte, man müsse mit allen Menschen reden. Mit einer Ausnahme natürlich: den, wie Göring-Eckardt sagt, „rassistischen Funktionären der AfD“, habe man die kalte Schulter zu zeigen.
So kommt auf der Synode der EKD alles zusammen: grüne Dogmen und linker Bekehrungseifer, Dünkel und Bildungsferne, Ideologie und Intoleranz.
Sollte man sich später einmal fragen, wann genau die evangelische Kirchensteuerkirche beschloss, keine Kirche mehr sein zu wollen, wann genau sie sich rückstandsfrei auflöste im Brei der linken Denkungsart: Es wird die Synode 2025 gewesen sein. Diese Letzten machen Luthers Licht aus.
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Alexander Kissler
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