Antifa-Verlag nimmt Epstein-Komplizen aus dem Programm
Ein Beitrag von
Der linksextreme Unrast-Verlag hat angekündigt, Bücher von Noam Chomsky aus seinem Programm zu nehmen. Hintergrund sind E-Mails des Linksintellektuellen Chomsky an den global agiert habenden Sexualstraftäter Epstein, in denen er sich wohlwollend zu Fragen des Missbrauchs äußerte.
Unrast verlegt Bücher des amerikanischen Linguisten Noam Chomsky wie etwa „Der Terrorismus der westlichen Welt“, „Brennpunkt Palästina“, „Zuversicht in Zeiten des Verfalls“ und „Die Klimakrise und der Global Green New Deal“. Unrast begründet die Trennung mit seiner Nähe zu Jeffrey Epstein, der innerhalb der globalen Elite einen Missbrauchsring betrieb.
„Auch Jahre nach dessen Verurteilung wegen der Anstiftung zur Prostitution einer Minderjährigen“ hätten Chomsky und Epstein in Kontakt gestanden, so Unrast in einer Pressemitteilung. Unrast zitiert eine E-Mail Chomskys an den Amerikaner Epstein aus dem Jahr 2019, in der dieser wörtlich „die schreckliche Art und Weise“ beklagt, „wie Epstein behandelt wurde“, sowie die vermeintliche „Hysterie, die sich um den Missbrauch von Frauen“ entwickelt habe. Chomsky riet Epstein, er solle die Kritik hieran „ignorieren“.

Noam Chomsky nimmt 2022 per Videoschalte an einer Veranstaltung in Lissabon teil.
Rat für Epstein kurz vor dessen Verhaftung
Epstein war 2008 wegen Anstiftung zur Prostitution einer Minderjährigen und Beschaffung einer Minderjährigen für Prostitution verurteilt worden. 2018 veröffentlichte der Miami Herald eine große Recherche, in der er 80 mutmaßliche Opfer von Epsteins Ring identifizierte und 60 lokalisierte. Als Epstein daraufhin wieder ins Visier von Ermittlungen geriet, fragte er Chomsky im Februar 2019 um Rat, der unter anderem antwortete, Epstein solle die Kritik einfach „ignorieren“. Im Juli wurde Epstein verhaftet.
Bereits 2016 hatte Epstein den Linksintellektuellen Chomsky und seine Frau eingeladen, ihn in New York oder auf seiner karibischen Insel zu besuchen. Chomsky antwortete, dass er „immer an New York interessiert gewesen sei“ und er „von der Karibikinsel wirklich träumt“.

Mit seiner Vertrauten und Assistentin Ghislaine Maxwell (rechts) betrieb Jeffrey Epstein (links) einen Missbrauchsring.
Unrast begründet Distanzierung mit „linker“ Haltung
„Als linker Verlag, der sich für eine gerechte Welt und gegen Frauenhass und patriarchale Gewalt einsetzt, ist Chomsky für uns als Autor nicht mehr tragbar“, begründet Unrast die Entscheidung, Chomsky aus dem Programm zu nehmen. Man wolle ihm keine „Plattform oder ein Einkommen“ mehr „bieten“.
Kulturstaatsminister Weimer hatte den linksextremen Verlag letztes Jahr mit dem Deutschen Verlagspreis in Höhe von 50.000 Euro ausgezeichnet. Unrast verlegt unter anderem Antifa-Terroranleitungen für Schüler und Bücher des Vulkangruppen-Vordenkers Guido Arnold. Der riet öffentlich schon dazu, Anschläge beziehungsweise „Angriffe“ auf rechte Influencer zu begehen.
Im Namen ihres Mannes hat sich Chomskys Frau Valeria mittlerweile entschuldigt. Sie beide wären „sorglos gewesen“ und hätten einen „schweren Fehler“ begangen, Epsteins „Hintergrund nicht zu prüfen“. Seit einem Schlaganfall im Jahr 2023 ist der 97-jährige Chomsky für öffentliche Stellungnahmen zu angeschlagen.
Mehr NIUS:
Erste islamische Fakultät Europas in Münster gegründet
Vor einer Woche wurde es fertig: Unbekannte beschmieren Ludwig-II.-Denkmal
Party-Patriotismus zur WM: „Deutschlandflaggen sind hier verboten“
Land Bayern plant Queer-Aufklärung mit Dschihad-Fans
Warum in Chemnitz so viel Crystal Meth im Abwasser ist
Der Heroin-Chic ist zurück: Warum der Diversity-Wahn nichts am Schönheitsideal geändert hat
Mannheim, Göttingen, Hannover und Magdeburg fördern Vereine mit Puppy-Veranstaltungen mit insgesamt einer Million Euro
„Macht das Maul auf!“: Dieter Bohlen über Meinungsfreiheit, Krieg und Xavier Naidoo
Mehr NIUS:
Land Bayern plant Queer-Aufklärung mit Dschihad-Fans
Warum in Chemnitz so viel Crystal Meth im Abwasser ist
Der Heroin-Chic ist zurück: Warum der Diversity-Wahn nichts am Schönheitsideal geändert hat
Mannheim, Göttingen, Hannover und Magdeburg fördern Vereine mit Puppy-Veranstaltungen mit insgesamt einer Million Euro
„Macht das Maul auf!“: Dieter Bohlen über Meinungsfreiheit, Krieg und Xavier Naidoo
Burgerladen wird angefeindet, weil er kein Halal-Fleisch verkauft
„Du schreibst zum Beispiel auch mehr Hassmails bei Hitze“: Moderator Eckart von Hirschhausen drückt der WM seine Klima-Agenda auf
Weil sie Araber und Türken als „größte Gefahr” für Juden bezeichnete: Kölner Theater sagt Auftritt von Autorin Mirna Funk ab
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare