Unrast-Autor ruft zu Anschlägen auf: Wolfram Weimer sieht keinen Grund, seine Prämierung des Verlags zu überprüfen
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Schon wieder rückt der linksextreme Unrast-Verlag ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Einer der Verlagsautoren rief jüngst in Basel zu Anschlägen auf. Der Autor inspiriert wohl auch die „Vulkangruppe“. Damit konfrontiert, sieht Wolfram Weimer keinen Grund, seinen Preis für den Verlag zu überprüfen.
Schon der Brandanschlag der „Vulkangruppe“ auf die Berliner Infrastruktur war für Wolfram Weimer kein Anlass, seine Prämierung des Unrast-Verlags mit dem Hauptpreis des Deutschen Verlagspreis in Höhe von 50.000 Euro zu überprüfen. Die Attentäter agierten teils genau nach dem Playbook, das der Verlag in seinen Bänden propagiert. So wurde beispielsweise ein Bekennerschreiben auf der linksextremen Website Indymedia hochgeladen, ganz so, wie es der Unrast-Verlag in einer seiner Publikationen empfiehlt.
In Basel rief nun ein Autor direkt zu weiteren Anschlägen solcher Art auf, wie sie die „Vulkangruppe“ und andere ökoterroristische Gruppen bereits begangen haben. NIUS war vor Ort und konnte ein Treffen der linksextremen Szene dokumentieren. Der Autor veröffentlichte bei Unrast schon vier Bände, für dieses Jahr ist sein nächstes Buch geplant – Thema: „Utopien“.

Im Hinterhof des Neuen Kinos in Basel forderte der Unrast-Autor Guido Arnold Anschläge auf Elon Musk und rechte Influencer.
Unrast-Autor leitete konspirative Treffen zu möglichen Anschlagszielen
Auf dem Treffen in Basel erklärte der Wissenschaftler Guido Arnold vom çapulcu-Kollektiv, dass mögliche Infrastruktur von Elon Musk oder seiner Kooperationspartner in Europa „ausgezeichnete Angriffsziele“ wären. Auch Events von rechten Influencern wären „physische Orte“, an denen man einen „Angriff“ begehen könnte.

Guido Arnold musste sich 2015 vor dem Amtsgericht Essen wegen Hausfriedensbruch verantworten.
Während seines Vortrags vor Linksextremen liegen Hefte über das Entfernen und Vermeiden von DNA-Spuren aus. Zudem brachte er Bände über das Vermeiden von Spuren im Internet mit.
Als NIUS den Kulturstaatsminister mit dem Treffen und den dortigen Vorkommnissen konfrontierte und ihn fragte, ob eben jene Vorkommnisse für ihn einen Anlass zur Überprüfung des Verlagspreises darstellen, ließ er ausrichten, dass er hierzu „aktuell nichts Neues beizutragen“ habe.
Vor der Auszeichnung im Jahr 2025 war der Unrast Verlag bereits 2023 mit dem Deutschen Verlagspreis in Höhe von 23.000 Euro ausgezeichnet worden. Insgesamt erhielt er durch den Preis 73.000 Euro Steuergeld.
Mehr NIUS: Linksradikaler Unrast-Verlag, in welchem Anarchisten zu Öko-Terrorismus aufrufen, erhielt Steuergeld
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Jens Winter
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