Frankfurt bekommt neue begrünte Anti-Terror-Zufahrtssperren für rund 870.000 Euro
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„Schön mit dem Frankfurt-Logo“, so beschreibt Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) die neuen Zufahrtssperren an der Westseite des Opernplatzes. Die massiven Betonsteine, die Terroranschläge mit Autos verhindern sollen, wurden gegen eine begrünte und schönere Version ihrer selbst ausgetauscht. „Die 19 Elemente kosten inklusive Installation voraussichtlich rund 870.000 Euro“, schreibt die Stadt.
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„Ein echter Hingucker“
„Statt der vielen kleinen, klemmbausteinartig aussehenden Poller werden dort künftig 19 massive Zufahrtssperren stehen. Dank Bepflanzung und anthrazitfarbenem Design mit Stadtwappen sind sie ein echter Hingucker“, heißt es im Instagrambeitrag des Bürgermeisters.

So sehen die alten Zufahrtssperren aus.
„Das kommt ganz gut an“, sagt der Sozialdemokrat im Image-Video zu den Zufahrtssperren, die im Volksmund oft abfällig als „Merkel-Lego“ bezeichnet werden.

Der Frankfurter Bürgermeister Mike Josef scheint von den neuen Sperren begeistert.
Freude über dauerhafte Zufahrtssperren
Im Instagrambeitrag werden Details geliefert: Zwei Sperren seien bereits aufgestellt worden, bis Ende April sollen 17 weitere folgen. Die neuen Sperren seien knapp einen Meter hoch und „in einem Abstand von bis zu knapp 1,5 Metern aufgestellt“. „So bleibt genug Platz, um die Sperren zu Fuß, auf dem Fahrrad, mit einem Rollstuhl oder einem Kinderwagen zu passieren. Feuerwehr und Rettungsdienste behalten jederzeit Zufahrt.“

Auch auf den neuen Zufahrtssperren wachsen Blumen.
„Robust, flexibel und begrünt fügt er sich in das Stadtbild ein“
Der Bürgermeister freut sich, dass „die provisorische Lösung durch dauerhafte, deutlich widerstandsfähigere Zufahrtssperren ersetzt“ wurde. „Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger ist Kern staatlicher Verantwortung.“
Der grüne Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert erklärt dazu: „Der neue Zufahrtsschutz macht den Opernplatz nicht nur sicherer, sondern verbessert auch die Aufenthaltsqualität. Robust, flexibel und begrünt fügt er sich in das Stadtbild ein und zeigt: Sicherheit und attraktive öffentliche Räume schließen einander nicht aus.“
Es scheint, als sei die Freude groß über die Verschönerung der Anti-Terror-Zufahrtssperren. Gegen die ansteigende Messerkriminalität ließ der SPD-Oberbürgermeister bereits Messerverbotszonen einrichten. Möglicherweise erhalten diese zeitnah ebenfalls eine kosmetische Aufwertung.
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