SPD-Bundestagsabgeordneter Helge Lindh eröffnet „antifaschistische“ Kopf-ab-Ausstellung
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Helge Lindh, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter der Wuppertaler SPD, hat eine linksextreme Ausstellung im Wuppertaler Rathaus eröffnet, die mit Steuergeldern finanziert wurde. Bei der Vernissage der Ausstellung mit dem Titel „Wir besetzen das Rathaus“ Ende April im Rathaus Wuppertal-Barmen hielt Lindh sogar eine Rede. Veranstalter ist der steuerfinanzierte Jugendring Wuppertal.

Der Jugendring Wuppertal postete ein Foto von Helge Lindh in der Ausstellung.
Zentrales Feindbild: Männer
Ein Exponat der Ausstellung zeigt eine Frau mit einem abgetrennten Männerkopf in der Hand. In der Blutlache darunter ist zu lesen: „DEAD MEN DON’T RAPE“. Das Bild offenbart das dezidiert linke, männerfeindliche Weltbild der Ausstellungsmacher. Männer werden pauschal mit Gewalt und Sexismus in Verbindung gebracht – eine Differenzierung zwischen Vergewaltigern und zivilisierten, anständigen Männern findet im linken Milieu praktisch nicht mehr statt. Unterstützt wird diese „Kopf-ab“-Visualisierung von Helge Lindh, einem SPD-Bundestagsabgeordneten aus Wuppertal-Barmen.

Ein abgetrennter Männerkopf in den Händen einer Frau. „DEAD MEN DON’T RAPE“, heißt es auf dem Bild.
Laut eigenem Selbstverständnis vertritt der Jugendring Wuppertal, der Veranstalter der Ausstellung, die Interessen junger Menschen. Ob die Darstellung eines abgetrennten Männerkopfes tatsächlich die Interessen der Wuppertaler Jugend repräsentiert, darf jedoch stark bezweifelt werden. Unter dem Motto „Wir besetzen das Rathaus“ werden linksextremes Gedankengut und Hetze gegen die exekutiven Organe des Staates verbreitet.
An den einzelnen Exponaten ist jeweils eine Kennzeichnung „besetzt von …“ angebracht – als Hinweis darauf, welcher Antifaschist der Ersteller und Verantwortliche ist. Auch brennende Polizeiautos werden in der Ausstellung abgebildet und lesen sich wie eine Aufforderung zur Gewalt gegen den Staat.

Ein brennendes Polizeiauto mit der Überschrift „Radikale Zärtlichkeit“
„Money kills culture“ – eine bekannte „antifaschistische“ Parole
Ein großes Banner mit der antikapitalistischen Parole „Money kills culture“ hängt prominent in der Halle des Barmer Rathauses. Der Spruch ist im extrem linken Spektrum weit verbreitet und soll eine kulturkritische sowie antikapitalistische Haltung fördern.

Ein Banner im Barmer Rathaus
NIUS werden in der Ausstellung Falschbehauptungen unterstellt
Auch das Medium NIUS wird in der Ausstellung thematisiert. In einer „Einordnung“ heißt es: „NIUS verfolgt das Ziel, rechte Narrative zu verbreiten sowie linke Positionen zu delegitimieren.“ Weiter wird behauptet, NIUS arbeite „mit bewusst irreführenden oder falschen Behauptungen“, um Feindbilder zu schaffen und politisch gegnerische Positionen abzuwerten.


Ebenso wird massiv gegen die Opposition gehetzt. Unter der Überschrift „Alice Heildel, nie wieder ist jetzt“ wird ein direkter Vergleich zwischen Alice Weidel und Adolf Hitler gezogen. Dafür wurde bewusst die Schriftart „Tannenberg“ verwendet, die im NS-Regime besonders beliebt war. Der Ersteller des Plakats tritt auf Social Media unter den Namen „Pink Büchsenschütz“ oder „amore.digga“ auf und bekennt sich offen zur Antifa und zum woken Milieu.

„Alice Heildel“
Weitere staatsfeindliche Parolen werden ausgestellt, darunter: „VATERLAND – SCHWARZ-ROT-GOLD WIRD ABGEBRANNT“, „DAS GANZE SYSTEM IST ANSCHLAGSRELEVANT“, „NIEDER MIT DEUTSCHLAND – UND FÜR DEN FEMINISMUS“, „FIGHT THE SYSTEM“ sowie weitere Kampfaufrufe. Die Ausstellung propagiert damit eine klare Delegitimierung des Staates und legt diese Haltung Jugendlichen nahe.

Der 8. März wird statt als Weltfrauentag als Flinta*-Kampftag bezeichnet.
Die mit Steuergeldern finanzierte Ausstellung im Wuppertaler Rathaus stößt auf massive Kritik. Radikale antifaschistische und antikapitalistische Motive, Männerhass, brennende Polizeiautos und offen staatsfeindliche Parolen – all das wurde von Helge Lindh im Wuppertaler Rathaus eröffnet und unterstützt. Die SPD legitimiert damit linke politische Agitation im öffentlichen Raum, finanziert durch hunderttausende Euro aus dem Stadthaushalt.
Der Jugendring erhält jährlich bis zu 291.000 Euro Steuergeld
Der steuerfinanzierte Jugendring erhielt im Jahr 2025 Zuschüsse in Höhe von 274.350 Euro. Für das laufende Haushaltsjahr 2026 sind 279.872 Euro vorgesehen. Laut Haushaltsplan der Stadt Wuppertal ist bis 2028 eine weitere Steigerung auf 291.132 Euro jährlich eingeplant. Die Zahlen stammen aus dem Haushaltsplan der Stadt Wuppertal für die Jahre 2024/2025.
Oberbürgermeisterin Miriam Scherff (SPD) sitzt im Rathaus Barmen und fördert den Jugendring mit jährlich mindestens 279.000 Euro Steuergeld.

Eine Anfrage von NIUS, wie viel die Ausstellung genau gekostet habe, ließen Jugendring und die Stadt Wuppertal unbeantwortet. Auf Anfrage von NIUS, ob die Stadt die Ausstellung genehmigt habe, teilte eine Sprecherin mit: „Im Sinne der staatlichen Neutralitätspflicht, der Meinungsfreiheit sowie der Freiheit der Kunst werden solche künstlerischen Inhalte von Ausstellungen durch die Stadt nicht bewertet, sofern die gesetzlichen Grenzen voll umfassend gewahrt sind. Das Gebot staatlicher Neutralität bedeutet unseres Erachtens aber nicht, insbesondere im Hinblick auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung, haltungsneutral zu sein.“
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