Der Hass auf Männer greift um sich: Auch so verroht eine Gesellschaft
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Männer werden zunehmend diffamiert – nur weil sie Männer sind. Ein aggressiver Ton greift um sich. Selbst manche Männer stimmen in den Refrain ein, den hasserfüllte Feministinnen anstimmen: Der Mann an sich sei das Problem. Das Geschlecht reicht für einen Schuldspruch.
Auch Medien und öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten sind sich einig: Männer seien toxisch. Dieser Hass ist dumm. Dieser Hass ist gefährlich. Allen Menschen, denen am Wohl unserer Gesellschaft gelegen ist, bleibt da nur eine Aufgabe: Stopp zu sagen. Es reicht.
Die aktuelle Folge „Kissler Kompakt“ sehen Sie hier:
Alles Sexisten?
Der aktuelle Hass auf Männer hat einen Anlass. Die Vorwürfe der Schauspielerin Fernandes gegen ihren Ex-Mann Ulmen treiben Aktivisten auf die Straße. Dort klagen sie den Mann an, den Mann an sich. Jeder Mann sei ein potentieller Vergewaltiger, ein latenter Sexist.
Vor Männern, sagen Frauen, müsse man sich in Acht nehmen. Bei einer Demonstration am Brandenburger Tor trat eine Sängerin namens Iuma auf. Bevor sie ihr Lied „Sexist“ sang, sprach Iuma zum Publikum. In dem Lied lautet eine Zeile: „Ich brauch’ keinen Schwanz, um zu wissen, wer ich bin.“
„Liebe Männer, ihr tragt das in euch“ – den Sexismus. Männer müssten sich ändern. Fordert Iuma. Regelmäßig sind in vulgärfeministischen Kreisen nur ganz bestimmte Männer gemeint. Angeklagt und schuldig gesprochen wird der weiße Mann, der einheimische Mann.
Ausgeblendet wird die Gewaltbereitschaft zugewanderter Männer. Dabei ist der sogenannte Ehrenmord ein Mord, den Migranten begehen. Auch die Gruppenvergewaltigung hat ein dominierendes Täterprofil. Doch mit der Kriminalstatistik tun sich Vulgärfeministinnen schwer. Auch Luisa Neubauer, eine Veteranin des linken Aktivismus, weiß, wo ihr Feindbild steht.
Ist das etwa toxische Weiblichkeit? Luisa Neubauer lobt ihre Geschlechtsgenossinnen dafür, keine Vergeltung zu fordern. Vergeltung ist also eine Option. Eine andere Aktivistin macht vor dieser Schranke nicht Halt. Sie fordert die öffentliche Kastration von Männern, die sie Täter nennt.
Der RBB macht mit
Die Debatte verroht. Die Debatte wird krank. Wer sonst hinauskrakeelt, Hass sei keine Meinung und die Gesellschaft sei unteilbar, der lässt nun seinem spalterischen Hass freien Lauf – dem Hass auf Männer.
Der öffentlich-rechtliche Erziehungsfunk mag nicht abseitsstehen. Bei Instagram folgen dem Jugendradio fritz des Rundfunks Berlin-Brandenburg über 150.000 Accounts. Dank des Zwangsbeitrags kann fritz dort vor Männern warnen.
Eine Grafik zeigt die entsetzten Gesichter von jungen Frauen. Sie reißen den Mund auf, sie schreien, sie sind verängstigt, empört und angewidert. Eine lacht. Über der Collage steht ein einziges Wort: „Männer“. Es ist ein Ruf des Entsetzens.

Quelle: Instagram / fritz_offiziell, 24.3.2026
Auf der folgenden Grafik kehrt ein besonders entsetztes Gesicht wieder. Eine blonde Frau sitzt schreiend im Auto. Ihr wird dieser Satz zugeschrieben: „Wie es sich anfühlt, langsam zu begreifen, dass jedes Horror-Szenario, was ich mir jemals ausgemalt habe, nichts ist gegen das, was Typen sich jeden Tag ausdenken und umsetzen.“ Die Botschaft ist eindeutig: Männer sind das Grauen, Männer sind der Horror.

Quelle: Instagram / fritz_offiziell, 24.3.2026
Eine weitere Grafik zeigt eine lächelnde Frau mit dieser Botschaft: „Wenn mein engster Freund einen Satz droppt, der mich daran erinnert, dass er auch nur ein von sexualisierenden und objektifizierenden Gedanken verseuchter Mann ist.“ Danke, keine Fragen mehr.

Quelle: Instagram / fritz_offiziell, 24.3.2026
Dieser Vulgärfeminismus ist erschütternd, erschütternd dumm. Männer werden als kranke Wesen dargestellt, als Horror, als Seuche, als Gefahr. Die Botschaft ist verheerend, gerade für junge Menschen. Der Machtkampf auf den Straßen und in den Medien zeigt: Angst schlägt in Aggression um, Schwäche in Hass und der Mangel an Argumenten in den Ruf nach neuen Gesetzen. Es reicht wirklich.
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Alexander Kissler
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