Antifa und linke Selbstjustiz: So hat das ZDF keine Existenzberechtigung
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Im ZDF blüht der Linksradikalismus. Die öffentlich-rechtliche Anstalt spendiert der Antifa ein eigenes Format. Es nennt sich „Die Anstalt“ und will Kabarett sein. Faktisch bietet „Die Anstalt“ Propaganda von links, von ganz weit links und von linksaußen.
Nun untersagte der Sender die Präsentation eines gesungenen Antifa-Leitfadens mit Tipps zur Gewalt gegen Rechts. Das ließen sich die moderierenden Kabarettbeauftragten Max Uthoff, Claus von Wagner und Maike Kühl nicht gefallen. Sie machten aus der 100. Ausgabe von „Die Anstalt“ einen 70-minütigen Schauprozess – gegen „Rechts“ und im Sinn der Antifa. So aber jagt das ZDF seinen Programmauftrag in die Luft.
„Kissler Kompakt“ vom 22. Juli sehen Sie hier:
Mit Danger Dan gegen Rechts
Das untersagte Antifa-Lied heißt „Keine Angst“ und stammt von einem Rapper, der sich Danger Dan nennt. Er sollte im ZDF begleitet werden von dem Klavierspieler Igor Levit. Über ihn schreibt der Musikkritiker Axel Brüggemann: Levits Finger würden „einrosten“, Levits Klavierspiel stagniere „inzwischen“. Doch nicht ein pianistisches Talent im Abwärtstrend sorgte beim ZDF für Unruhe. Es war der Text des Rappers, der sich Danger Dan nennt.
Darin wird zur Bildung linksradikaler Netzwerke aufgerufen, auch wenn es „Stress mit der Polizei“ bedeute. Es heißt unter anderem: „Keine Angst, nehmt es selber in die Hand. Die seh’n gefährlich aus, aber wir legen sie lang.“
Her mit dem AfD-Verbot!
Sie, das sind die von Danger Dan so genannten „Nazi-Schweine“. Am Ende grüßt der Rapper Linksextremisten, die anderen Menschen den Schädel einschlugen. Die Opfer waren halt „Faschos“.
Der Geist und einige Zeilen des Textes schwebten über der 100. Ausgabe von „Die Anstalt“, offen betitelt als „Die Antif-Anstalt“. Der AfD wurde der Prozess gemacht. Claus von Wagner behandelte das Anti-AfD-Gutachten einer linken NGO wie eine Gesetzestafel. Nun, geiferte von Wagner, müsse das AfD-Verbot endlich kommen.
Würde die AfD das Demokratieprinzip verletzen, wäre sie bereits verboten. Doch die Beweise sind dünner als von Wagners Witze. Hier klammern sich Aktivisten an ihre Einbildungen und geben sie als Bildung aus. Sie tun es im Ton elitärer Arroganz. Sie wissen, dass Europas größter Sender sie gewähren lässt. Das ZDF ist Plattform, Rückgrat und Gehhilfe dieser Chefankläger.
Humor mit braunen Windeln
Soll es einmal lustig sein, landet man bei Fäkalien. Maike Kühl will das Programm der AfD Sachsen-Anhalt überzeichnen – mit dem Verweis auf Adolfs „braune Windeln“.
Wer da gelacht hat, muss vom ZDF bezahlt werden oder einigen Promille Tribut leisten. Ganz ernsthaft rütteln Himmlers Komiker am Verbot der Selbstjustiz. Der Rapper, der sich Danger Dan nennt, fordert, den „vielen Faschos bei der Polizei“ nicht zu trauen und stattdessen „es selber in die Hand zu nehmen“. Claus von Wagner kann den Gedanken nachvollziehen.
In München bleibt Selbstjustiz verboten, in Ostdeutschland vielleicht nicht? Claus von Wagner sieht die individuelle Widerstandspflicht am Horizont, wenn Rechtsextreme Angst verbreiten.
Das aber heißt: Im ZDF hält man Polizei und Justiz für unfähig oder unwillig, den Rechtsstaat in ganz Deutschland durchzusetzen. Max Uthoff legt prompt nach. Für den Mann mit schwindendem Haupthaar lassen „Nazis“ an Selbstjustiz denken.
Uthoff und von Wagner sind sich einig: Es muss jemand einspringen, wenn der Staat versagt beim sogenannten Kampf gegen Rechts. Damit sägt „Die Anstalt“ an jenem Rechtsstaat, den angeblich die AfD abschaffen will. Und soll eigentlich auch dann Selbstjustiz das letzte Mittel sein, wenn Asylmigranten Angst verbreiten? Im ZDF öffnet man die Büchse der Pandora.
Beim Nachbarn denunzieren
Auch das Anschwärzen sogenannter „Faschos“ bei Arbeitgebern, Nachbarn, dem gesamten Umfeld fordert Danger Dan. Uthoff und von Wagner haben damit fast gar kein Problem. Maike Kühl liest die entsprechende Passage aus dem Lied, von Wagner applaudiert.
Von Wagner verkauft das Publikum für dumm: Niemand muss mit Reputations- oder Jobverlust rechnen, wenn er als links bezeichnet wird. Der Sticker „Fascho“ kann hingegen ein Leben zerstören.
Als Abspielstation radikaler Parolen, die das staatliche Gewaltmonopol in Frage stellen, hat das ZDF zwar viele linke Claqueure, aber eines keineswegs: eine Existenzberechtigung.
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Alexander Kissler
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