Die katholische Kirche kämpft gegen die AfD: Nun werden auch die Wähler beschimpft
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Die Kirchen wollen nicht, dass man die AfD wählt. Zwei katholische Bistümer haben deshalb die Aktion „Mit Herz und Haltung für Demokratie und Nächstenliebe“ ins Leben gerufen. Das Ergebnis der AfD bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern soll klein gehalten werden.
Die Bistümer hadern also nicht mit Sozialisten, Umverteilern oder Enteignern. Nur der AfD zeigen die Bistümer Berlin und Hamburg die Rote Karte. Einmal mehr zeigt sich: Die Kirchensteuerkirche ist auf dem linken Auge blind. Sie ist Partei im undemokratischen Abwehrkampf gegen Rechts.
„Kissler Kompakt“ vom 24. Juli sehen Sie hier:
Vielfalt kann eine Bedrohung sein
In dieser Hinsicht kann man sich auf die Kirchensteuerkirchen verlassen: Das Geistliche schwindet in dem Maß, in dem das Politische an Raum gewinnt. Die Bistumsleitungen sind zu Außenstellen eines trudelnden Zeitgeists verkommen. Erst machte man es den Frommen schwer, nun allen Nicht-Linken. Erst trieb man den Geist aus, dann die Vernunft – von löblichen Ausnahmen abgesehen.
Zur Kampagne „Mit Herz und Haltung für Demokratie und Nächstenliebe“ äußert sich eine Berliner Kirchenfunktionärin: „Vielfalt ist keine Bedrohung, sondern ein positiver gesellschaftlicher Wert.“
Das sagt Karlies Abmeier, Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Berlin. Frau Abmeier verschweigt, dass Vielfalt sehr wohl eine Bedrohung sein kann. Die Vielfalt der Tötungsarten durch zugewanderte Taugenichtse ist kein „positiver gesellschaftlicher Wert“.
Ohne die AfD gegen die AfD
Konkret sollen in Berliner Kirchen „Räume der Demokratie“ entstehen. Der Anti-AfD-Kampf wird mit liturgischem Ernst betrieben.
In einer Arbeitshilfe lautet die Empfehlung an die Veranstalter in den Gemeinden: „Besprechen Sie im Team eingehend, ob Sie parteiübergreifend einladen möchten: Schließt das auch die AfD mit ein? Grundsätzlich ist davon eher abzuraten. Denn anders als bei anderen Parteien geht es hier meistens ausschließlich darum, Hetze zu verbreiten – die argumentative, sachliche Auseinandersetzung über verschiedene Sichtweisen steht kaum im Vordergrund.“
Alarm in Hamburg
Halten wir fest: Das Bistum Berlin will keine AfD-Anhänger bei Anti-AfD-Veranstaltungen dabeihaben. Man unterstellt knapp 30 Prozent der Deutschen, nicht argumentieren, sondern nur hetzen zu können. Das ist so dumm wie infam. Die Kirchensteuer nimmt man dennoch auch von dieser Klientel an.
Das Erzbistum Hamburg ist ebenfalls alarmiert. Dessen Gebiet erstreckt sich auch auf Mecklenburg-Vorpommern, wo die AfD einem Wahlsieg entgegensteuert. Das Domradio berichtet über die Bemühungen, genau das zu verhindern.
Eingeblendet im Beitrag des Domradios sind Bilder vom Wahlkampfauftakt der AfD Sachsen-Anhalt. Ob in Magdeburg, Schwerin oder Berlin: Die Kirchensteuerkirchen kämpfen überall gegen die AfD. Radikal linke Mitstreiter sind willkommen.
Das Hamburger Bistum verweist zur Unterstützung auf ein linkes Bündnis. Diesem Bündnis gehören unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt“ etwa die Amadeu Antonio Stiftung an, Attac Deutschland, Campact, Omas gegen Rechts und Pro Asyl.
Das also sind die Verbündeten der Kirchensteuerkirchen: die Amadeu Antonio Stiftung, Attac, Campact, Omas gegen Rechts, Pro Asyl. Die Kirchen verlassen den Raum der politischen Mitte. Sie sind aktivistisch und stramm links.
Bevormundend und arrogant
Das Erzbistum Hamburg schreibt bei Instagram: Ziel der Kampagne sei es, „die Menschen zu ermutigen, ihre Wahlentscheidung zu reflektieren und diese verantwortungsbewusst und wertegeleitet zu treffen“.
Auch das ist eine Wählerbeschimpfung. Reflektiert, verantwortungsbewusst und wertegeleitet entscheidet sich demnach nur jener Wähler, der sein Kreuz nicht bei der AfD macht.
Mit dieser Mischung aus Bevormundung und Arroganz läuten die Kirchensteuerkirchen sich selbst das letzte Glöckchen. Sie sind Agenten der Spaltung. Sie waren einmal Boten der Hoffnung.
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Alexander Kissler
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