Trier ist überall: Deutschland wird zum Land der Zufallsopfer
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Es kann jeden treffen. Das ist die bittere Erkenntnis dieses Jahres. Natürlich hat es nicht der Mordtat von Trier bedurft, um zu dieser Einsicht zu gelangen. Auch die Jahre davor waren in Deutschland gepflastert mit Attacken, Überfällen, Tötungen aus dem Nichts. Zufallsopfer ist das Schreckenswort einer aus dem Ruder gelaufenen, einer tödlichen Migrationspolitik.
„Kissler Kompakt“ vom 23. Juli sehen Sie hier:
Es kann wirklich jeden treffen, so wie es in Trier den 22-jährigen Studenten Marius traf. Er büßte sein Leben ein: grundlos, anlasslos, ohne Vorwarnung, mitten am Tag, auf dem Weg nach Hause. Mittlerweile kann jeder Mensch in Deutschland ein Zufallsopfer werden. Das, genau das ist das größte Versagen der Bundesregierung, der Landesregierungen und ihrer Vorgänger. Und dieses Versagen ist unentschuldbar.
Messer, Beil, Machete
Der Täter von Trier war ein Afghane. Der Täter von Aschaffenburg war auch ein Afghane. Der Täter im Regionalzug bei Brokstedt war ein staatenloser Palästinenser. Der Täter im ICE bei Straubing war ein Syrer. Die Liste ist unvollständig. Tatwerkzeuge waren meist Messer. Auch Axt, Beil, Machete kamen schon zum Einsatz.
Die Opfer kamen mal ums Leben, mal überlebten sie schwerverletzt. Immer waren es Zufallsopfer, und die Täter waren Migranten aus dem arabischen Raum, in der Regel ohne Aufenthaltserlaubnis. Sie hätten sich nicht mehr im Land befinden dürfen, so wie im Mordfall von Trier.
Der Asylantrag des Afghanen war 2017 abgelehnt worden. Er durfte bleiben, weil damals keine Abschiebungen nach Afghanistan stattfanden. Vor drei Jahren erhielt der abgelehnte Asylbewerber eine Niederlassungserlaubnis der Stadt Trier – mit, wie wir heute wissen, mörderischen Konsequenzen.
Syrer und Afghanen
Der 21-jährige Syrer im ICE bei Straubing war mit Axt und Hammer auf Fahrgäste losgegangen, seine Zufallsopfer. Das Gericht erklärte ihn für schuldunfähig. Der Syrer habe auf seiner dreijährigen Flucht als unbegleiteter Minderjähriger eine Schizophrenie entwickelt.
Nun darf der deutsche Steuerzahler für eine mehrjährige Unterbringung des Syrers in einer psychiatrischen Klinik aufkommen. Auch der afghanische Täter von Trier soll an einer psychischen Erkrankung leiden. Wie verträgt sich das mit seiner Tätigkeit in einer Firma für Schaltanlagen, wo er im Kollegenkreis beliebt gewesen sein soll?
Stich ins Herz
Weder eine angebliche Beliebtheit noch eine angebliche psychische Erkrankung mildern das Grauen. Der Trierer Afghane lauerte hinter einer Ligusterhecke. So berichtet es die „Rheinpfalz“. Es war ein Mittwochmorgen. Student Marius kehrte von einem Einkauf zurück. Er war auf einer belebten Straße unterwegs zu seiner Wohnung. Da sprang der Afghane aus der Hecke hervor. Mit einem Küchenmesser stach er auf sein 1,93 Meter großes Zufallsopfer ein. Er traf den Studenten ins Herz. Der Herzbeutel wurde zerfetzt. Marius hatte keine Chance. Die Eltern sprechen vom Albtraum ihres Lebens.
Nicht jedes Zufallsopfer verliert sein Leben. In Ruhpolding machte ein Afghane Jagd mit dem Messer auf Passanten. Es ging glimpflich aus. Der Afghane war zuvor bereits in seiner Gemeinschaftsunterkunft aggressiv aufgetreten. In Köln griff ein 22-jähriger Syrer mehrere Bahnreisende an. Er schlug mit der Faust auf sie ein. Einen Mann wollte er ins Gleisbett ziehen. Auch dieser Syrer wurde in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen.
Der Kanzler schweigt
Als Friedrich Merz Oppositionsführer war, sagte er: „Es reicht!“. Anlass war der Angriff eines 26-jährigen Syrers auf das „Festival der Vielfalt“ in Solingen vor zwei Jahren. Drei Menschen tötete der Syrer. Mit den Worten „Jetzt ist der Bundeskanzler gefragt“ wandte sich Merz an den damaligen Amtsinhaber Scholz. Und Merz forderte: „Nach Syrien und Afghanistan kann abgeschoben werden, weitere Flüchtlinge aus diesen Ländern nehmen wir nicht auf.“
Heute reicht es erst recht. Und heute ist erst recht der Bundeskanzler gefragt. Ob es islamistische Attentate sind oder Attacken auf Zufallsopfer nach islamistischer Manier: Ein Land, in dem der Zufall über Tod oder Leben entscheidet, ist ein Land, in dem der Staat abgedankt hat.
Ein solches Land braucht genau das, was Merz im August 2024 forderte: einen Aufnahmestopp und eine Rückführungsoffensive. Sonst geht Deutschland vor die Hunde.
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Alexander Kissler
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