Diese 6 Kacheln zeigen das irre Weltbild von Georg Restles ARD-Monitor-Redaktion
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Immer wieder Monitor: Kaum ein öffentlich-rechtliches Format sorgt so regelmäßig für so große Empörung unter Social-Media-Usern angesichts einseitiger Berichterstattung und tendenziösem Journalismus. Das WDR-Magazin, das von Haltungsjournalist Georg Restle moderiert wird, ist inzwischen zu einem Running Gag auf X geworden.
Dabei bemängeln User immer wieder die Einseitigkeit und eine Redaktionslinie, die sich im immer währenden Kampf gegen Rechts wähnt. Zu den Arbeitsschwerpunkten von Monitor gehört in erster Linie die AfD, hinzu die CDU, wenn sie es immer mal wieder wagt, die einstige Migrationspolitik korrigieren zu wollen. Hinzu kommt ein Fokus auf Flüchtlingsrechte sowie den Klimawandel. NIUS hat die sechs besten Social-Media-Posts gesammelt, die entlarven, wie irre das Weltbild der Monitor-Redaktion ist.
1. „Hallo Grüne? Noch da“

Die aktuelle Empörung an einem Monitor-Beitrag entzündet sich an einem Beitrag über die Grünen. Nachdem diese über Verschärfungen des Asylrechts verhandeln, listet das WDR-Magazin auf, was sie nun „mittragen“, darunter Leistungskürzen, rechtmäßige Abschiebungen oder Bezahlkarten. Übertitelt ist der Beitrag mit „Hallo Grüne? Noch da“, was intoniert ist wie ein verzweifelter Hilferuf.
Der Anwalt Marcus Pretzell schrieb auf X: „Monitor ist jetzt in offener Opposition zur Regierung“. Ein anderer User kommentierte, dass sich Monitor mit dem Beitrag vom Journalismus verabschiede.
2. Die Sache mit der verharmlosenden Klima-Sprache

Der heilige Gral des deutschen Linksjournalismus ist der Klimawandel. Ihn gilt es ehrfürchtig als menschengemachtes Phänomen zu behandeln, dem man aus Deutschland begegnen muss. Deshalb war es Monitor auch wichtig, im August 2023 einen Beitrag über falsche Wörter zu veröffentlichen. Wer die Worte „Klimawandel“, „Erderwärmung“, „Klimaskeptiker“ oder „Kernenergie“ nutzt, der verschafft dem Anliegen nicht genügend Dringlichkeit. Bitte kontrollieren Sie Ihre Wortwahl!
3. Solingen, die Zeit der „Brandstifter“?

Man könnte vieles über den islamistischen Terror von Solingen sagen: dass er in einer Kontinuität mit zahlreichen anderen Taten steht; das Ergebnis einer gescheiterten Flüchtlingspolitik ist, in dem es keine Kontrollen gibt; oder am Ende einer Fehlerkette einer Ausweisungspolitik steht, bei dem ausreisepflichtige Personen nicht abgeschoben werden. Georg Restle und Monitor sehen das aber anders.
Der relevanteste Aspekt des Attentats ist die Instrumentalisierung davon. Diese sei „außer Rand und Band“. Wie zynisch die Verwendung des Begriffs „Brandstifter“ im Zusammenhang mit Solingen ist, wo wirkliche Brandstifter 1992 ein Haus mit türkischen Migranten anzündeten, sollte jeder für sich entscheiden.
4. Die CDU „auf AfD-Kurs“

Das größte Schreckensgespenst der WDR Monitor-Redaktion ist … Trommelwirbel … die AfD. Wann immer jemand auf die Idee kommt, dass auch nur irgendeine These, Forderung oder ein Halbsatz der deutschen Rechtspartei richtig sei, dem gilt all der Argwohn der Redaktion. So verwundert es auch wenig, dass eine Kurskorrektur der CDU unter Friedrich Merz dazu führte, dass sie prompt in eine Reihe mit der AfD gestellt wurde. Was aber rechts ist, ist böse – und darf nicht sein. Und deshalb bitte beim nächsten Grundsatzprogramm wieder an Grünen und Linken orientieren, liebe CDU.
5. Verschärfung des Migrationskurses, oder: „Bye Bye Menschenrechte“

Dieser Trend traf auch CSU-Chef Markus Söder. Als seine bayerische CSU eine „Zeitenwende“ in der Migrationspolitik forderte – worin unter anderem subsidiärer Schutz abgeschafft werden soll –, war Monitor zur Stelle, packte den Södermarkus auf eine Kachel und titelte: „Bye Bye Menschenrechte“. Dass die Zahl subsidiär geschützter Flüchtlinge in keinem europäischen Land so hoch ist wie in Deutschland – und dass auch Länder wie Schweden oder Niederlande inzwischen darüber diskutieren, ob Flüchtlinge nicht nach Afghanistan oder Syrien zurückkehren können –, ist der Redaktion keine Erwähnung wert.
6. Der Experte, der immer falsch liegt

Im Zusammenhang mit der Einführung der Bezahlkarte fragte die Monitor-Redaktion beim Ökonomen Marcel Fratzscher nach. Dieser stellte fest, dass das einzige, was die Bezahlkarte bewirke die Abschreckung von qualifizierten Fachkräften aus Brasilien und Indien sei. Diese (obwohl sie gar keine Asylbewerber sind) würden sich durch solch ein Mittel als Mensch nicht ordentlich behandelt fühlen. Fratzscher, gemeinhin als Experte bekannt, der regelmäßig und mit allem falsch liegt, sollte künftig die deutsche Öffentlichkeit über die IT-Experten aus São Paulo aufklären, die in deutschen Asylheimen um Barzahlungen bitten. Ist klar.
7. Rechte Politik: nicht legitim

Ein besonderes Bonbon, das zwar keine Kachel darstellt, aber einen spektakulären Einblick in das Denken der Redaktion liefert, ist eine Antwort auf Instagram an einen User. Darin schreibt Monitor: „Man gibt den Rechten das Signal, dass ihre Rhetorik wirkt und legitime Politik wird“. Im Umkehrschluss bedeutet diese Antwort nichts anderes als: Rechte Politik ist stets illegitim. Wer dieser Weltanschauung anhängt, sollte es künftig in der Mitgliedergazette der Grünen Jugend versuchen, aber seine Verortung beim öffentlichen Rundfunk hinterfragen.
Das Gehirn hinter Monitor heißt Restle
Der Mann, der Monitor repräsentiert und von der inhaltlichen Positionierung nicht wegzudenken ist, hat einen Namen: Georg Restle, 59 Jahre alt und Deutschlands Fels in der Brandung, wenn es gegen den Rechtsruck geht. Jener Restle behauptete in einem Kommentar der Tagesthemen, dass die Zahlen der Bundeskriminalstatistik „alles andere als dramatisch“ seien. Dabei wurden Gewaltdelikte kleingeredet, die polizeiliche Kriminalstatistik umgedeutet und es wurden Falschbehauptungen aufgestellt.
Im Zusammenhang mit der angeblichen Correctiv-Enthüllungsgeschichte und deutschlandweiten Protesten gegen die AfD Anfang des Jahres steigerte sich eben jener Restle in eine Art NS-Psychose hinein. „Deportationen zur Erhaltung des ‚reinen, deutschen‘ Volkes. Das ist lupenreine NS-Ideologie, die direkt nach Auschwitz führte. Eine Partei, die diese Ideologie prominent vertritt, darf in diesem Land nie wieder wählbar sein. Das ist der Kern unseres Verfassungsauftrags. #NieWieder“, schrieb der Journalist auf X.
Diese Beispiele lassen sich problemlos fortführen. Georg Restle, der auch schon mal für das Antifa-Magazin „Der rechte Rand“ schrieb, ist im Dauerkampf gegen den Rechtsruck und oktroyiert sein Weltbild so gut wie jedem ÖRR-Konsumenten auf. Bevor es zu einer Kurskorrektur in der eigenen Haltung kommt, ist es wichtiger, vor Rechts zu warnen. Das ging so weit, dass Restle einen Zusammenhang zwischen dem „Stolzmonat“, einer rechten Online-Aktion, und Anschlägen in den USA konstruierte. Dass der Transmann Malte C. auf dem CSD in Münster durch einen tschetschenischen Asylbewerber getötet wurde, ignorierte eben jener Restle gänzlich.
WDR beschwört „strikte Trennung von redaktionellen und privaten Accounts“
Dieses Beispiel manifestiert ein größeres Problem in der Monitor-Weltsicht. Denn neben der fast schon obsessiven Fixierung auf Rechte ist es erwähnenswert, worüber WDR Monitor nicht berichtet. Egal ob bei Solingen, der Terrorattacke in Mannheim oder Gewaltdelikten von Asylbewerbern wie in Wangen: All das sind Einzelfälle, die bei Monitor nicht stattfinden. Und wenn, dann stets nur, um vor Instrumentalisierung oder Generalverdacht zu warnen.
Der Monitor-Dienst ÖRR Blog fragte mehrfach in Beiträgen auf X, warum das Magazin zu Aufregerthemen schweige: „Warum gibt es von Georg Restle kein #SayTheirNames Posting zum islamistischen Terroranschlag in Solingen? Wir trauern um Florian H., Ines W. und Stefan S.“. Ähnlich verhält es sich bei zahlreichen anderen Delikten, die bundesweite Empörung auslösen, in der Weltsicht von Georg Restle und Monitor aber einfach nicht vorkommen.
Auf Anfrage von NIUS, wie man die vielen Beispiele und generelle Einseitigkeit von Monitor bewerte, teilte die WDR-Pressestelle mit: „Der Monitor-Account auf Instagram greift zugespitzt politische und gesellschaftliche Themen auf und regt so zur Diskussion an. Neben der Bild-Kachel gibt es unter jedem Posting zusätzliche Argumente, sodass Menschen sich eine eigene Meinung bilden und mitdiskutieren können.“ Hinzu komme, dass beim WDR eine strikte Trennung von redaktionellen und privaten Accounts existiert. „Auf X ist Georg Restle als Privatperson“
Auswertung zeigt eindeutige Tendenz
Eine Tendenz, wie sehr Monitor eine verzerrte Realität abbildet, lieferte unterdessen eine exklusive Auswertung des Portals Apollo News. Über den Zeitraum eines Monats (vom 1. bis zum 30. April) analysierte das Onlineportal die Beiträge des Magazins.

Die Auswertung des Magazins Apollo News.
Davon waren 44 Prozent AfD-kritisch, 19 Prozent CDU-kritisch, 23 Prozent FDP-kritisch, elf Prozent SPD-kritisch. Nur drei Prozent der Beiträge äußerten Kritik an den Grünen oder der Linkspartei. Vermutlich ist auch dies die Zuspitzung politischer und gesellschaftlicher Themen, die zur Diskussion anregt.
Auch bei NIUS: Bei ARD & ZDF gilt: Sagen, was ins Weltbild passt
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