Es ist wie bei der BBC: So fälschen und manipulieren ARD und ZDF seit Jahren ihre Trump-Berichte – das große NIUS-Dossier
Rücktritte gibt es noch. Allerdings nicht in Deutschland: Die BBC-Führungsetage nahm ihren Hut. Der Grund: ein manipulativer Zusammenschnitt einer Trump-Rede.
Auch die deutschen öffentlich-rechtlichen Medien dämonisieren Donald J. Trump wie kaum einen anderen westlichen Politiker. NIUS dokumentiert in diesem Dossier anhand umfangreichen Materials, wie ARD, ZDF und ihre Ableger seit 2016 das Bild eines autoritären Ungeheuers formten – und dabei journalistische Grundprinzipien aufgaben: Kontext, Neutralität, Faktentreue.
Manipulation der Buhrufe – wie die ARD eine Tonspur fälschte
Die BBC schnitt eine Rede so zusammen, dass sie eine zusammenhängende Redepassage Trumps präsentierte, die in Wirklichkeit nie stattgefunden hat. Ähnliche Manipulationsmethoden kennt auch die ARD. Bei einer 2018 gehaltenen Rede Trumps in Davos manipulierte die Tagesschau die Tonspur absichtlich, sodass die Buhrufe lauter klangen. Der ÖRR-Blog, der unentwegt öffentlich-rechtliche Fake News aufdeckt, schnitt die manipulierte (laute) und die originale (leise) Version gegeneinander.
Später gab die ARD sogar zu, manipuliert zu haben.

Tonmanipulation – aus den freilich besten Gründen ...
Das „Blutbad“ – wie das ZDF aus einer Wirtschaftsmetapher einen „Gewaltaufruf“ machte
Um Trump im schlechtesten Licht erscheinen zu lassen, schreckt das ZDF vor kaum etwas zurück. Eine knallharte Falschbehauptung stellte das ZDF im März 2024 auf, als es über eine Wahlkampfrede Trumps in Ohio berichtete. Trump sprach darin über Wirtschaftspolitik, Zölle und chinesische Autos. An die Adresse der Chinesen gerichtet, die in Mexiko große Autofabriken errichten, um ihre Autos auch in Amerika zu verkaufen, sagte er:
„Ich glaube nicht, dass sie diese Autos in die USA verkaufen werden, ohne an der Grenze Zölle zu zahlen.“ Weiter sagt er: „Ihr denkt, ihr könnt keine Amerikaner einstellen und uns trotzdem die Autos verkaufen. Wenn ich gewählt werde, erheben wir 100 Prozent Zoll auf jedes Auto, das die Grenze überquert – dann werdet ihr diese Autos nicht verkaufen können. Wenn ich nicht gewählt werde, wird es ein Blutbad für das ganze Land geben – das wäre noch das Mindeste. Aber sie werden diese Autos nicht verkaufen.“
Sehen Sie im Folgenden die Gegenüberstellung von heute-journal und Trump-Rede:
Es ist eindeutig: Es geht hier klar um Wirtschaftspolitik. Trump sagt sinngemäß, ohne ihn käme es zu einem ökonomischen Desaster – das Wort „Blutbad“ ist in diesem Kontext eine geläufige Metapher.

Trump nutzte eine völlig normale Metapher.
Doch Millionen Zuschauer der zweitwichtigsten deutschen Nachrichtensendung bekamen etwas präsentiert, das nie stattgefunden hat. Die ZDF-Sprecherin sagt: „Seinen Aufruf zu politischer Gewalt verpackt er in Äußerungen zur Autoindustrie.“ Doch einen solchen Aufruf zur Gewalt hat es nie gegeben.
In einem Tweet des ZDF heißt es:

Fake News: Trump hat nicht mit Gewalt gedroht.
Selbst das linke Medium Correctiv stellte in einem Faktencheck klar, dass Trump nicht mit politischer Gewalt gedroht oder zu ihr aufgerufen hatte.
Dennoch sind die öffentlich-rechtlichen Medien von ihren Fake News nicht mehr abzubringen. Monate später – die „Blutbad“-Angelegenheit ist längst aufgeklärt – will das ZDF seinen Lesern immer noch weismachen, dass es sich beim „Blutbad“ um ein politisches Massaker gehandelt habe. In einem Bericht lässt das ZDF den Kontext weiterhin weg. Das Wort „Autoindustrie“ kommt in dem Beitrag nicht vor.

Das ZDF übernimmt die Propaganda der Democrats – und lässt dafür die entscheidende Information weg.
Trump nennt bestialische Bandenmitglieder „animals“, nicht „illegale Migranten“
Ein Grundpfeiler der Desinformation gegen Trump: ARD und ZDF werden nicht müde, zu behaupten, Trump hetze gegen Migranten. Dabei wird bewusst weggelassen, dass Trump mit legaler Migration nicht das geringste Problem hat. Auch hier schreckt das ZDF nicht davor zurück, entscheidenden Kontext auszulassen, um Trump als Faschisten erscheinen zu lassen, der eine entmenschlichende Sprache benutzt.
Im „Blutbad“-Beitrag behauptet das ZDF: „Manche illegale Einwanderer sind für ihn keine Menschen, sondern Tiere.“ Dazu hört man Trump sagen: „… but these are animals.“ Auch hartgesottene Migrationskritiker sind dagegen, Menschen, die illegal Grenzen überqueren, als Tiere zu bezeichnen. Über wen hat Trump also gesprochen?
Antwort: über für ihre bestialische Gewalt berüchtigte Banden. Sehen Sie hier die Gegenüberstellung von heute-journal und Trump-Rede:
Das Hamburger Abendblatt beschreibt sie so: „‚Kill, rape, control‘ (Töte, vergewaltige, kontrolliere) ist die Losung der kriminellen Gang. Sie verbreitet in über 40 US-Bundesstaaten Angst und Schrecken.“ Es geht um Schutzgelderpressung, Prostitution, Menschen- und Drogenhandel. „Die oft am ganzen Körper tätowierten ‚Maras‘ sind berüchtigt für ihre bestialische Brutalität. Die Machete ist die Waffe ihrer Wahl.“ Es kommt sogar vor, dass neuen Mitgliedern ein Mord als Beweis ihrer Loyalität abverlangt wird.
Zu den spektakulären Gewalttaten gehört, dass vier unbescholtene Teenager geradezu massakriert wurden. Seitdem hat Trump die MS-13 auf seinem Radar. „Er attestiert den oft jugendlichen Killern die ‚Grausamkeit‘ der Islam-Terroristen von al-Qaida“, heißt es im Hamburger Abendblatt weiter. Der Kontext lässt Trumps drastische Wortwahl in einem ganz anderen Licht erscheinen.
Wenn der Phoenix-Synchronsprecher ausrastet
Wie voreingenommen und Trump-feindlich das Stimmungsklima in öffentlich-rechtlichen Häusern ist, verrät ein Ausraster eines Synchronübersetzers, der nicht wusste, dass das Mikrofon noch eingeschaltet war. Live on air rief er erbost seinem Kollegen zu: „Sag mal, wie lange wollt ihr bei dem Scheiß bleiben?“ Es ging um den ehrwürdigen Akt der Amtseinführung im Januar 2025 – ein weniger Trump-feindlicher Kollege war vorab offenbar nicht zu finden.
„Deportations“ werden bei Trump absichtlich falsch übersetzt
Hinzu kommen sprachliche Manipulationen: Während Abschiebungen illegaler Einwanderer, die nicht erst seit Donald Trump in den USA gängige Praxis sind, früher wörtlich so genannt wurden, sprechen die öffentlich-rechtlichen Medien nun immer häufiger von „Deportationen“. Beispiele: Tagesschau: „Deportationen in den USA: ‚Bin ich als nächstes dran?‘“ (21.4.2025), Deutschlandfunk Nova: „Die US-Einwanderungsbehörde ICE führt unter Donald Trump massive Razzien durch. Das Ziel ist Deportation.“
Nun heißen Abschiebungen im Englischen „deportations“ (entspricht dem lateinischen deportatio, von deportare = fortschaffen). US-Präsident Barack Obama verwendete das Wort selbst – sehen Sie hier:
Das Wort „Deportation“ hat besonders in Deutschland eine schlimme Bedeutung, erinnert es doch an die Verschleppung oder Verbannung von Straftätern, politischen Gegnern oder ganzen Volksgruppen mittels staatlicher Gewalt. Insbesondere denkt man an die massenhaften Deportationen von Juden in die nationalsozialistischen Zwangsarbeits- und Vernichtungslager während des Holocausts.
Mit dem Menschheitsverbrechen haben die deportations in den USA allerdings nichts zu tun, handelt es sich doch um Abschiebungen zumeist krimineller illegaler Migranten. Dennoch war zu Zeiten eines Präsidenten Obama nie von „Deportationen“ die Rede, sondern ganz richtig von Abschiebungen.
Sogar den Spitznamen „deporter-in-chief“ (Ober-Abschieber) hatte sich Obama eingefangen, „weil er hunderttausende Menschen abschieben ließ“. Sehen Sie im folgenden Video Elmar Theveßen manipulativ von „Massendeportationen“ sprechen – und demgegenüber einen Beitrag der Deutschen Welle über den „Ober-Abschieber“ Barack Obama.
Auf Unwissen kann sich hier niemand berufen – es ist völlig klar, was hier läuft: Das Wort „Deportationen“ war in Deutschland monatelang Teil einer Correctiv-Kampagne. Ihren Spin verlagern die öffentlich-rechtlichen Medien nun, nachdem sie hierzulande zahlreiche juristische Niederlagen einstecken mussten (NIUS berichtete), auf die von Trump regierten USA. Der Zweck der gezielten Falschübersetzungen liegt auf der Hand: Es geht darum, bei Donald Trump Assoziationen zum Dritten Reich zu wecken, indem von „Massendeportationen“ statt schlicht von Abschiebungen die Rede ist.
Zitat-Kachel mit unvollständigem Zitat
Die völlig legalen Abschiebungen, eine rechtsstaatliche Maßnahme, werden als inhuman, ja als potenziell verbrecherisch geframt. Schon 2016 ließ man bei der Tagesschau entscheidende Information weg, um Donald Trump als unmenschlich darzustellen. Sie vermeldete im November jenes Jahres:
„Der künftige US-Präsident Trump will nach seinem Amtsantritt bis zu drei Millionen Einwanderer ohne gültige Papiere schnell abschieben.“ Auf der Zitat-Kachel stand:
„Wir schaffen sie außer Landes, oder wir sperren sie ein. Aber wir schaffen sie raus aus unserem Land, denn sie sind hier illegal.“
Tatsächlich aber sprach Trump im Format 60 Minutes bei CBS von Kriminellen:
„Was wir tun werden, ist, die Menschen, die kriminell sind und Vorstrafen haben, Gangmitglieder, Drogendealer, von denen es wahrscheinlich 2 Millionen, vielleicht sogar 3 Millionen gibt, aus unserem Land zu entfernen oder sie zu inhaftieren [...] Aber wir werden sie aus unserem Land entfernen, sie sind illegal hier.“

Das Originalzitat – unverfälscht
Außer Landes schaffen oder einsperren wollte Trump also (zunächst, nach dem Motto „deportation of criminals first“) also Verbrecher, nicht einfach „Einwanderer ohne gültige Papiere“, wie die ARD ihre Zuschauer glauben machen wollte.
Desinformation in Sachen „Sturm auf das Kapitol“
Über Donald Trumps Rolle am 6. Januar 2021 kann man streiten. Er sprach vom Wahlbetrug und wollte das amtlich verkündete Ergebnis zunächst nicht anerkennen. Er hatte bereits wochenlang zu Protesten aufgerufen und sprach am 6. Januar auf dem Ellipse-Gelände nahe des Weißen Hauses, während der Kongress gerade die Electoral-College-Stimmen zählte.
Etwa in der Mitte der Rede sagte Trump wörtlich: „I know that everyone here will soon be marching over to the Capitol building to peacefully and patriotically make your voices heard.“ (Ich weiß, dass jeder hier bald zum Kapitol marschieren wird, um friedlich und patriotisch euren Stimmen Gehör zu verschaffen.)
Dass in der BBC-Dokureihe „Panorama“ diese Passage weggelassen und stattdessen manipulativ geschnitten wurde – was jetzt zu einem veritablen Medienskandal wurde (NIUS berichtete) – wurde in deutschen Medien nicht thematisiert. Stattdessen hieß es bei ARD, ZDF und Deutschlandfunk unisono, Trump habe eine Art Putsch unternommen, seine – durchaus kämpferische und streitbare – Rede habe die Ereignisse ausgelöst. So hieß es in der ZDF-Doku „USA extrem: Ein Jahr Donald Trump“ dazu: „Aufgestachelt von Donald Trump, stürmen damals tausende seiner Anhänger den Parlamentssitz.“
Fast fünf Jahre nach dem „Sturm auf das Kapitol“ ist das noch immer die verbreitete Version, obwohl Trump im Impeachment-Verfahren 2021 freigesprochen wurde. Senatoren wie Mitch McConnell argumentierten, die Worte seien „verwerflich“, aber nicht strafrechtlich „inciting“ (aufsässig machend) nach First-Amendment-Standards, denen zufolge ein Aufruf zu „imminent lawless action“ (drohenden gesetzlosen Handlungen) führen muss.
Man kann Trumps Rolle an jenem Tag kritisieren, doch hat er nun einmal explizit nicht zur Gewalt aufgerufen, tweetete, wenn auch reichlich spät, „Stay peaceful!“, als die Gewalt bereits im Gange war. Die Behauptung, Trump habe die Demokratie bedroht, wird dennoch bis heute aufrechterhalten.
Im Zusammenhang mit den unerfreulichen Szenen vor dem Kapitol und drinnen waren fünf Tote zu beklagen. Anders als suggeriert, waren diese jedoch nicht Opfer der Eindringlinge, sondern kamen aus ihren Reihen – bis auf einen Polizisten der Capitol Police, Brian Sicknick, der kurz darauf an einem doppelten Schlaganfall starb. In der ARD-Weltspiegel-Doku „WTF, Trump?! Was wird aus Amerika?“ wurde das so dargestellt: „Fünf Menschen sterben. Einer von ihnen: Brian Sicknick.“ Die vier toten Demonstranten – eine davon Ashli Babbitt – werden nicht erwähnt. Nicht einmal die halbe Wahrheit also, die uns die ARD da erzählte.
Falsche Behauptung zu Richter-Entlassungen
Im Podcast „Der Trump-Effekt“ vom 2. September 2025 behauptete das ZDF, US-Präsident Trump habe Bundesrichter in Maryland gefeuert. Unwahr, denn Trump hatte die Richter wegen eines Urteils zur Migrationspolitik nur (erfolglos) verklagt.

Das ZDF hat Elmar Theveßen einen ganzen Podcast gewidmet, in dem dieser unentwegt gegen Trump wettern darf.
Es gab also keine Entlassungen. Das ZDF gab das im Internet in der Rubrik „Korrekturen und Richtigstellungen“ zu, was aber die wenigsten mitbekommen haben dürften.
Trump-Aussage zur Gewaltandrohung gegen innerparteiliche Kritikerin umgedeutet
Als Trump im Oktober 2024 seine innerparteiliche Kritikerin (und Unterstützerin von Kamala Harris) Liz Cheney eine „radikale Kriegstreiberin“ nannte und meinte, er würde sie gern mal sehen, wenn sie in Gewehrläufe blicken würde, vermeldete das ZDF: „Trump fantasiert von Gewalt gegen Kritikerin“. Dabei sagte schon der Kontext, dass er ihr damit vorwarf, zu den Leuten zu gehören, die andere in den Krieg schicken, aber keine Ahnung davon haben, was das für die Betroffenen bedeutet. Das vollständige Zitat:
„Stellen wir sie mit einem Gewehr da hin, mit neun Läufen, die auf sie gerichtet sind. OK? Mal sehen, wie sie sich dabei fühlt, wenn die Waffen auf ihr Gesicht gerichtet sind. Sie sind alle Kriegsbefürworter, wenn sie in Washington in einem schönen Gebäude sitzen und sagen: ‚Oh, na ja, dann schicken wir eben 10.000 Soldaten direkt in die Höhle des Feindes.‘“
Trump sagte also lediglich, dass Liz Cheney keinen Krieg befürworten würde, müsste sie selbst den Waffen an der Front gegenüberstehen. Wie in diversen Zeitungen auch, machte das ZDF eine Drohung daraus – eine bewusste Verdrehung der Realität.
Endlose Trump-Vergleiche mit Hitler, Nazis, Faschisten
Es ist die Paradedisziplin der Aufarbeitungsweltmeister: Nicht nur Spiegel und Stern, die Trump auf zahlreichen Covern als das ultimative Böse darstellten, schieben den US-Präsidenten in die ganz rechte Schmuddelecke. Drei Beispiele dafür, dass auch der ÖRR immer wieder Vergleiche zum Dritten Reich zieht:
In der BR-Doku „Wie viel Nazi-Ideologie steckt in Trumps USA?“ wird die Frage gestellt, ob die USA schon auf dem Weg „in ihr Drittes Reich“ seien. Sorgfältig ausgewählte „Experten“ sagen unter anderem, in Amerika herrsche der „Faschismus“, Trump sei ein „Autokrat“ und er versuche, das umzusetzen, „was Mussolini Anfang der 20er Jahre in Italien versucht hat und Hitler ab 1933 in Deutschland umgesetzt hat“. Jedoch: „Die entscheidende Frage ist nicht, ob Trump der nächste Hitler wird, sondern ob amerikanische Demokratie stark genug ist, sich gegen diesen autoritären Umbau zu wehren.“
Explizit will man Trump nicht mit Hitler gleichsetzen, aber de facto wird es fortwährend gemacht: Mehrmals fällt Hitlers Name, mehrmals wird er eingeblendet. „Wie viel Nazi-Ideologie steckt in Trumps USA schon?“ und „Wie viel Nazi-Ideologie steckt in Stephen Miller?“ lauten die Fragen im Film, Miller als Nachfolger des Reichspropagandaministers dargestellt: Kommentatoren sähen eine Ähnlichkeit zu Goebbels-Reden.
Im heute-journal fragte Marietta Slomka: „Wenn man diese Bilder sieht aus den USA, diese Memes, diese Banner mit dem großen Foto von Trump oder auch diese Aufrufe ‚Trust in Trump!, vertraut ihm‘, das wirkt schon wie ein Führerkult, was ja eigentlich auch ein Kennzeichen des Faschismus ist, oder ist dieser Begriff noch viel zu weit gefasst hier?“ Die überraschende Antwort des aus Toronto zugeschalteten Experten: „Nein, dieser Begriff passt!“
Am 2. Oktober 2025 sagte Annika Brockschmidt im Deutschlandfunk: Trump bediene sich einer „faschistischen Rhetorik“, seine Politik sei faschistisch und die ganze MAGA-Bewegung sowieso. Er habe von einem „war from within“ (Krieg im Inneren) gesprochen, das Militär solle zum „ausführenden Arm des Regimes gemacht werden“ und „Trumps politische Opposition unterdrücken“.
Der Tonangeber: USA-„Experte“ und Trump-Hasser: Theveßen
Unbestrittener Einpeitscher in Sachen Trump ist Elmar Theveßen, Leiter des ZDF-Studios in Washington und Dauergast in den Talkshows von Maybrit Illner und Markus Lanz.
Zwar hat man schon vier Jahre mit Trump im Weißen Haus erlebt, aber Theveßen ist immer noch überzeugt: „Ich persönlich sehe ihn als Faschisten an, der als autoritärer Herrscher die amerikanische Demokratie mit einer Abrissbirne zerstören will.“ Sein Buch heißt entsprechend: „Die Zerstörung Amerikas: Wie Donald Trump sein Land und die Welt für immer verändert“.
Seine Lieblingsthese, die alle seine Stellungnahmen prägt, formulierte er schon im ZDF-Jahresrückblick „Album 2016“: „Trump ist – Achtung, Kommentar! – eine klare und unmittelbare Bedrohung für sein Land und den Rest der Welt.“
„Achtung, Kommentar!“ – dieser Hinweis müsste eigentlich in jedem Bericht über Donald Trump gut sichtbar eingeblendet werden. Notfalls wird das Geschehen eben verkürzt oder auch grob falsch dargestellt. Schließlich stellte eine wissenschaftliche Studie der Harvard-Universität bereits 2017 fest, dass die ARD von allen untersuchten Medien am negativsten über die ersten 100 Amtstage von Donald Trump berichtete. 98 Prozent (!) der wertenden Berichte fielen zuungunsten Donald Trumps aus.
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