ZDF lud Antifa-Barden Danger Dan aus – jetzt räumt Intendant Himmler Fehler ein
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Wie konnte das ZDF überhaupt einen Auftritt von Danger Dan in der ZDF-Sendung „Die Anstalt“ planen? Nach der Absage geht Intendant Norbert Himmler mit seinem eigenen Sender ins Gericht. Seine Sicht: „Wir hätten früher die Grundsatzfrage stellen müssen, am besten schon vor der eigentlichen Einladung.“
Ursprünglich sollte der Rapper seine Antifa-Hymne „Keine Angst“ in der 100. Ausgabe der Sendung präsentieren. Dazu kam es jedoch nicht, der Sender griff kurzfristig ein und ließ den Auftritt platzen. „Politische Kräfte – egal, welcher Couleur – hätten darauf jedoch keinen Einfluss gehabt“, sagte Himmler der Süddeutschen Zeitung und reagierte damit auf den Vorwurf, das ZDF sei vor rechter Kritik eingeknickt.
Auch zum Inhalt des Songs äußerte sich der Intendant. „Wir haben es hier meiner Ansicht nach unzweifelhaft mit einer Gebrauchsanweisung zum linken, gewaltbereiten Widerstand zu tun, der in ‚freundlichen Grüßen‘ an linksextreme, zum Teil rechtskräftig verurteilte Gewalttäter mündet“, sagte er.

Danger Dan als Mitglied der Antilopen Gang bei eibnem Auftritt in Bonn.
Zur Erinnerung: Danger Dan erklärt in seinem Song, wie man „Faschos“ ausspäht, Antifa-Banden gründet und persönliche Daten sammelt. Auch einen Gruß an Mitglieder der linksextremistischen Hammerbande, die Rechten im Ausland den Schädel einschlugen, hatte er zum Ende des Textes eingebaut: „Liebe Grüße an Lina, Gucci, Maja und Nanuk“.
Halb so schlimm? Im Spiegel erklärte er, dass er mit dem Song niemanden dazu aufrufe, in den kriminellen Untergrund zu gehen. Der Rapper selbst, der in der Absage einen Eingriff in die Meinungsfreiheit sieht, hat nun einen Ersatzauftritt auf YouTube angekündigt.
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