13 Jahre Fukushima: Grüne verschweigen 22.000 Tsunami-Tote und warnen lieber vor Atomkraft
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Das Tōhoku-Erdbeben, das in Deutschland als Nuklearkatastrophe von Fukushima bekannt und diskutiert wurde, jährt sich zum 13. Mal. Doch statt der mehr als 22.000 Todesopfer durch die Flutwelle der Tsunami-Katastrophe zu gedenken, befeuert die Grüne Partei lieber die Angst vor der angeblichen Gefahr von Kernkraft. Ideologie-Bestätigung statt aufrichtiger Anteilnahme ...
„Am Jahrestag von Fukushima erinnern wir an die verheerenden Auswirkungen von Atomkraft“, heißt es in einem Tweet der Grünen-Fraktion im bayerischen Landtag. Darunter ein Bild mit der Überschrift „13 Jahre Fukushima – 13 Jahre Mahnung“.
Fakt ist jedoch: Es ist kein einziger direkter Todesfall infolge des Reaktorunfalls überliefert. Es sind aber mehr als 22.000 Menschen durch die Flutwelle getötet worden, die den Grünen in Bayern nicht wichtig zu sein scheinen.
Am Mittag des 11. März 2011 hatte ein Tiefsee-Beben der Stärke 9,1 auf der Richterskala eine Flutwelle ausgelöst, die eine Fläche von über 500 Quadratkilometer der japanischen Pazifikküste überflutete. 22.199 Menschen sind laut offizieller Statistiken der Brand- und Katastrophenschutzbehörde durch das Erdbeben und die daraus resultierende Tsunami-Flutwelle getötet worden.
Merkel erfüllte den grünen Traum vom Atomausstieg
Durch die Wassermassen wurde bei dem an der Küste gelegenen Atomkraftwerk Fukushima ein Reaktorunfall verursacht, der eine weltweite Debatte über Atomkraft ausgelöst hatte. Die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) entschied – im Angesicht des Fukushima-GAU und beflügelt von Meinungsumfragen – den vorzeitigen Ausstieg aus der Atomkraft, der letztlich im April 2023 mit der Abschaltung der letzten drei Atomkraftwerke final vollzogen wurde. Damit erfüllte Merkel einen grünen Traum, der Gründungsmythos der Partei war, die die Kernkraft für eine „Risikotechnologie“ hält.

Katharina Schulze steht der Grünen-Fraktion im bayerischen Landtag vor.
Keine direkten Opfer durch Reaktorunfall
Trotz all der Furcht nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima ist heute sehr gut belegt, dass es keine direkten Opfer des Atom-Unfalls gab. Die von der Bevölkerung erhaltenen Strahlenbelastung wurde als „gering bis sehr gering“ eingeschätzt. Je nach wissenschaftlicher Auswertung wurde die Zahl krebsbedingter Todesfälle infolge der Strahlenbelastung auf 130 bis 180 geschätzt – also nicht einmal ein Prozent der gesamten Todesopfer der Tsunami-Katastrophe.
Dennoch verbreitet die Grüne Partei Angst vor der Atomkraft auf Basis des Japan-Unfalls, um für erneuerbare Energien zu werben. Denn weiter heißt es: „Lasst uns gemeinsam für eine nachhaltige und sichere Energiezukunft kämpfen, die auf erneuerbaren Ressourcen baut.“
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