Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
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Der neue Co-Vorsitzende der Linken, Luigi Pantisano, hat seine Faschismus-Aussagen über die CDU zurückgenommen und sich dafür entschuldigt. Der 46-Jährige erklärte, seine Äußerung, zwischen der Politik von CDU und AfD gebe es derzeit keinen Unterschied, sei „verkürzt und in dieser Form falsch“ gewesen.
Pantisano schreibt laut Bild in der Erklärung:
„Meine Aussage, es gebe derzeit keinen Unterschied zwischen der Politik der CDU und der AfD, war verkürzt und in dieser Form falsch. Dafür bitte ich um Entschuldigung, insbesondere bei denjenigen in der CDU, die immer wieder die Notwendigkeit einer klaren Brandmauer zur AfD betonen. Die Unterscheidung zwischen politischen Gegnern innerhalb des demokratischen Spektrums und denen, die die Demokratie abschaffen wollen, dürfen wir nicht verwischen. Meine grundlegende Kritik am Rechtskurs der Union, der aus meiner Sicht auf dem Rücken vieler Menschen im Land ausgetragen wird, bleibt davon unberührt. Ebenso bleibt meine Sorge über ein mögliches weiteres politisches Zusammenrücken von CDU und AfD bestehen. Diese Entwicklung bereitet mir große Sorgen.“

Pantisano im Kreise der Linksfraktion im Bundestag
Der neue Linken-Chef hatte nach seiner Wahl erklärt, die CDU betreibe „faschistische Politik“ und letztlich gebe es keinen Unterschied zwischen der Union, der AfD und „den Faschisten selbst“. Die Aussagen hatten scharfe Kritik aus der CDU ausgelöst. Auch innerhalb der Linken stießen sie auf Widerstand, insbesondere in ostdeutschen Landesverbänden.
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