Schon 390 Millionen Euro! Spritpreis-Explosion sorgt für massig Zusatz-Einnahmen für den Staat
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Autofahren macht dieser Tage gar keinen Spaß – jedenfalls dann nicht, wenn sich die Tankanzeige dem Nullpunkt annähert und ins Haus steht, ein kleines Vermögen für Diesel oder Benzin zahlen zu müssen. Richtig gute Laune dürfte derweil Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) beim Blick auf die Preise an den Zapfsäulen haben. Denn: Der Bund ist über die Mehrwertsteuer direkter Profiteur steigender Spritpreise.
Seit Ausbruch des Iran-Krieges am 28. Februar hat der Bund mehr als 390 Millionen an zusätzlichen Einnahmen durch die Mehrwertsteuer generiert. Allein am Osterwochenende, als die Spritpreise ihren bisherigen Höhepunkt erreicht hatten, regnete es mehr als 15 Millionen Euro Steuer-Extra – pro Tag!

Mehr als 10 Millionen Euro Zusatzeinnahmen pro Tag
Auf jeden Liter Sprit werden 19 Prozent Mehrwertsteuer aufgeschlagen. Auch auf die Energiesteuer und den CO2-Preis, der auf den Spritpreis aufgeschlagen wird, fällt die Mehrwertsteuer an. Während Energiesteuer und CO2-Preis jedoch feste, absolute Werte haben, verhält sich die Mehrwertsteuer dynamisch und steigt mit steigenden Grundpreisen für Diesel und Benzin.
Die Folge: Steigt der Spritpreis, steigen auch die Mehrwertsteuereinnahmen pro Liter Sprit für den Staat!
Waren es in den ersten Tagen nach Ausbruch des Krieges Summen zwischen 1 und 5 Millionen Euro, die dem Staat im Vergleich zu den Durchschnittspreisen vom Januar 2026 zusätzlich in die Kassen gespült worden sind, sind es seit Mitte März täglich mehr als 10 Millionen Euro an Zusatzeinnahmen pro Tag. Am Osterwochenende mit Rekord-Spritpreisen sind die Tages-Mehreinnahmen für die Staatskasse auf über 15 Millionen Euro pro Tag gestiegen.
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