Berliner CDU schweigt dazu: Linksextremer „Widersetzen“-Verein ist als gemeinnützig anerkannt
Ein Beitrag von
Das Anti-AfD-Bündnis „Widersetzen“, das Blockadeaktionen gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt plante und sich ausdrücklich nicht von dort ausgeübter Gewalt gegenüber Journalisten absetzen wollte, profitiert der Gemeinnützigkeit seines linksextremen Trägervereins, berichtet Apollo News.
„Widersetzen“ besitzt keine eigene Rechtsform. Stattdessen tritt der Bundesverband der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) als formaler Träger auf. Der Bundesgeschäftsführer der VVN-BdA, Thomas Willms, wird im Impressum der Internetseite und auf Flugblättern als Verantwortlicher genannt. Auch das Spendenkonto des Bündnisses läuft über die VVN-BdA.
Mehr lesen: Staat förderte Organisationen, die gegen AfD-Parteitag protestieren, mit mindestens 300 Millionen Euro

Die Polizei musste in Erfurt mehrfach gegen linksextreme Demonstranten des Bündnis „Widersetzen“ vorgehen.
Der Verein ist in Berlin (wieder) als gemeinnützig anerkannt und genießt damit steuerliche Vergünstigungen. Das ist bemerkenswert, weil dem VVN-BdA die Gemeinnützigkeit bereits 2019 entzogen worden war. Hintergrund war die Einstufung als „linksextremistisch beeinflusste Organisation“ durch den bayerischen Verfassungsschutz. 2021 erhielt der Verein den Status rückwirkend zurück.
Nach eigenen Angaben der VVN-BdA fiel die Entscheidung damals nicht im zuständigen Finanzamt, sondern in der übergeordneten Berliner Finanzverwaltung unter dem damaligen Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD).
Der heutige Berliner Finanzsenator Stefan Evers (CDU) wollte sich auf Anfrage von Apollo News nicht dazu äußern, warum der Verein weiterhin als gemeinnützig anerkannt ist. Seine Verwaltung verwies auf das Steuergeheimnis und erklärte, zu Einzelfällen grundsätzlich keine Stellung nehmen zu dürfen.
Haben Sie einen Hinweis zu diesem Thema? Hier können Sie uns schreiben.
Haben Sie Fehler entdeckt? Dann weisen Sie uns gern darauf hin.
Mehr NIUS:
Tennis-Affäre des Regierenden Bürgermeisters von Berlin: Kai Wegner ist politisch am Ende
Merz lobt Trumps Druck auf die NATO: „Der Erfolg spricht für sich“
CDU-Chef Schulze will lieber Stillstand als Stimmen von der AfD
Studenten, Rentner, Urlauber: Die Union sucht Freiwillige Helfer für den Wahlkampf im Osten
Nach AfD-Post: Heino will 30.000 Euro - mindestens!
Prien will Dauer des Elterngelds reduzieren und an Bedingungen knüpfen
Unionsfraktionsführung weist Anti-Brandmauer-Antrag zurück
Alice Schwarzer über AfD-Wahlerfolge: „Die Menschen sind einfach sauer über dieses ideologische Klima, das bei uns herrscht“
Mehr NIUS:
Studenten, Rentner, Urlauber: Die Union sucht Freiwillige Helfer für den Wahlkampf im Osten
Nach AfD-Post: Heino will 30.000 Euro - mindestens!
Prien will Dauer des Elterngelds reduzieren und an Bedingungen knüpfen
Unionsfraktionsführung weist Anti-Brandmauer-Antrag zurück
Alice Schwarzer über AfD-Wahlerfolge: „Die Menschen sind einfach sauer über dieses ideologische Klima, das bei uns herrscht“
„Da gehe ich nicht mit“: Weidel widerspricht Sachsen-Anhalts AfD bei Familienbild
Kabinett will Haushalt auf den Weg bringen: Klingbeil plant über 200 Milliarden Euro neue Schulden für 2027
Nach Kritik: Warken will Änderungen in Milliardenumfang bei GKV-Reform vornehmen
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare