62,5 Prozent! 6 von 10 arbeitsfähigen Bürgergeld-Empfängern haben Migrations-Hintergrund
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Sechs von zehn Bürgergeld-Beziehern, die eigentlich arbeiten könnten, haben einen Migrationshintergrund. Das geht aus einer internen Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit hervor. Die meisten von ihnen sind nicht in Deutschland geboren.
Mittlerweile besitzen 62,5 Prozent der erwerbsfähigen Leistungsberechtigen in Deutschland einen Migrationshintergrund. Als erwerbsfähig leistungsberechtigt gelten Personen, die mindestens 15 Jahre alt und nicht hilfsbedürftig sind. Seit mehreren Jahren sammelt die Bundesagentur für Arbeit über freiwillige Befragungen Daten zum Migrationshintergrund der Sozialleistungsempfänger. Daraus werden von der Behörde Hochrechnungen konzipiert.
Laut der jüngsten Hochrechnung aus dem Juni 2023 bezogen insgesamt 3.928.353 erwerbsfähige Leistungsberechtigte (ELB) Bürgergeld. Davon hatten 1.473.249 Deutsche keinen Migrationshintergrund (37,5 Prozent). 2.455.104 Personen mit oder ohne deutschen Pass besaßen einen Migrationshintergrund (62,5 Prozent). Die Zahlen steigen an: Im vergangenen Jahr lag der Migrationsanteil im Juni noch bei 59,9 Prozent.

Ein Antrag auf Bürgergestellt ist schnell gestellt.
Hinzu kommt: Rund die Hälfte der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten mit Migrationshintergrund (50,1 Prozent) kann auch eine eigene Migrationserfahrung vorweisen. Das heißt: die Person ist nach Deutschland eingewandert und nicht hier geboren. Die 50,1 Prozent unterteilen sich nochmals in 41,1 Prozent Ausländer und 8,9 Prozent deutsche Staatsbürger. Zahlreiche Migranten haben also die deutsche Staatsbürgerschaft erworben.
Fast 60 Prozent sind seit mindestens einem Jahr arbeitslos
„Die Migrationspolitik der letzten Jahrzehnte ist katastrophal gescheitert“, beklagt der AfD-Bundestagsabgeordnete René Springer im Gespräch mit NIUS. Es brauche jetzt „rigorose Maßnahmen, um die weitere Einwanderung in unsere Sozialsysteme zu stoppen“. Das beeinhalte etwa „lückenlosen Grenzschutz und Zurückweisungen an unseren Landesgrenzen, konsequente Abschiebungen und ab sofort nur noch Sach- statt Geldleistungen für Asylbewerber und Flüchtlinge“, fordert der sozialpolitische Sprecher der AfD.

Der Bundestagsabgeordnete Rene Springer (AfD) fordert rigorose Maßnahmen, um die Einwanderung in die Sozialsysteme zu stoppen.
Fast 60 Prozent der erwerbsfähigen Bürgergeldempfänger sind seit mindestens einem Jahr arbeitslos. Von diesen knapp 2,3 Millionen Personen hatten 44,4 Prozent keinen Migrationshintergrund, 55,6 Prozent besitzen eine Migrationsgeschichte. Auch regional gibt es große Unterschiede in den Zahlen: Während in den östlichen Bundesländern nur 47,1 Prozent der erwerbsfähigen Bürgergeld-Empfänger einen Migrationshintergrund haben, waren es in den westdeutschen Bundesländern 67,2 Prozent.
Im Jahr 2022 hatten 23,8 Millionen Menschen und somit 28,7 Prozent der Bevölkerung in Deutschland einen Migrationshintergrund.
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