68 Prozent der Deutschen gegen erneute Kandidatur von Bundeskanzler Scholz
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Einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zufolge sprechen sich über zwei Drittel der Bevölkerung gegen Olaf Scholz als SPD-Kanzlerkandidaten für die kommende Bundestagswahl aus. Dabei gaben in der Befragung, die im Auftrag der Süddeutschen Zeitung durchgeführt wurde, 68 Prozent an, eine erneute Kandidatur des Bundeskanzlers abzulehnen. Nur 20 Prozent unterstützten eine solche Kandidatur.
Auch unter den SPD-Wählern von 2021 ist die Skepsis gegenüber Scholz gestiegen: 60 Prozent der SPD-Unterstützer sehen ihn nicht als geeigneten Kandidaten an, während lediglich 31 Prozent eine erneute Kanzlerkandidatur befürworten.
Am vergangenen Wochenende hatte Scholz erneut bekräftigt, Anspruch auf die Kanzlerkandidatur der SPD bei der Wahl 2025 zu haben. In Umfragen und Beliebtheitswerten liegt der Hanseat dabei deutlich hinter seinem Parteikollegen und Verteidigungsminister Boris Pistorius. Bundesweit kommt die SPD nur noch auf etwa 15 Prozent der Stimmen. In Sachsen und Thüringen kamen die Sozialdemokraten gerade einmal auf 6,1 beziehungsweise 7,2 Prozent der Stimmen.

Der Verteidigungsminister Boris Pistorius gilt aktuell als beliebtester SPD-Politiker.
Scholz bleibt dennoch optimistisch: „Ich bin fest davon überzeugt, dass die SPD und ich 2025 ein starkes Mandat erhalten werden, um die nächste Regierung zu führen“, sagte er zuletzt dem Tagesspiegel. Scholz, der sich selbst als ausdauernden Läufer bezeichnete, betonte zudem, dass auch Pistorius ihn in diesem Vorhaben unterstütze: „Wie viele andere möchte auch er, dass ich erneut als Kanzler antrete.“
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