90 Milliarden Euro Schulden! EU einigt sich auf Hilfs-Kredit für die Ukraine - ohne Russen-Geld
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Die EU hat sich auf weitere Finanzhilfen für die Ukraine geeinigt: Das von Russland angegriffene Land soll ein zinsloses Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro erhalten. Das Geld soll jedoch nicht aus dem russischen Vermögen, welches in Europa eingefroren liegt, stammen, wie es zunächst diskutiert und von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gefordert worden war. Die EU will gemeinsam Schulden aufnehmen, um die 90 Milliarden Euro an die Ukraine weitergeben zu können.
„Das Finanzpaket für die Ukraine steht: ein zinsloser Kredit über 90 Milliarden Euro, wie von mir gefordert. Ein klares Signal an Putin aus Europa“, schreibt Bundeskanzler Friedrich Merz bei X.
Das Finanzpaket für die Ukraine steht: ein zinsloser Kredit über 90 Milliarden Euro, wie von mir gefordert. Ein klares Signal an Putin aus Europa. Der Krieg wird sich nicht lohnen. Wir lassen die russischen Vermögenswerte eingefroren, bis Russland die Ukraine entschädigt hat.
— Bundeskanzler Friedrich Merz (@bundeskanzler) December 19, 2025
Zur Wahrheit gehört aber auch: Merz hatte nach ab Tag zuvor gefordert, dass man das in Europa eingefrorene russische Vermögen zur Finanzierung der Ukraine heranziehen sollte, um eben keine EU-Schulden machen zu müssen.
Nun sagt Merz, man werde die russischen Vermögen vorerst unangetastet lassen - sie jedoch möglicherweise in Anspruch nehmen, um Reparationen zu erzwingen: „Wir werden die russischen Vermögenswerte eingefroren lassen, bis Russland die Ukraine entschädigt hat“, so der Kanzler. Und weiter: „Und wir behalten uns ausdrücklich vor: Sollte Russland keine Entschädigung leisten, werden wir - in völliger Übereinstimmung mit dem Völkerrecht - die russischen Vermögenswerte für die Rückzahlung heranziehen.“
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