AfD-Politiker werden am häufigsten Opfer von Gewalt, die meisten Täter sind Linksextremisten
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Die Gewalt gegen Politiker hat im 1. Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zugenommen. Vor allem AfD-Politiker sind das Ziel der Attacken. Fast immer geht die Gewalt gegen Politiker von Linksextremisten aus, wie Zahlen aus dem Innenministerium beweisen.
Von Anfang Januar bis Ende Juni wurden 68 gewalttätige Angriffe auf AfD-Politiker verübt. Im 1. Halbjahr 2024 lag die Zahl noch bei 48 Angriffen. Somit hat die Gewalt gegen die Parteivertreter der AfD deutlich zugenommen.
Die Zahlen stammen aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des AfD-Politikers Martin Hess, über die zuerst die Junge Freiheit berichtet hatte. Demnach wurden SPD-Politiker von Januar bis Ende Juni neunmal angegriffen. Vertreter der CDU/CSU tauchen siebenmal in der Statistik auf. Dahinter folgen Politiker der FDP (6-mal), der Grünen (4-mal) und der Linkspartei (4-mal).

Die Gewalt gegen Politiker steigt also. Demnach gab es im 1. Halbjahr des Jahres 98 Attacken, im 1. Halbjahr des Vorjahres waren es 75 Angriffe.
Linksextremistische Übergriffe führen die Statistik an
In fast allen Fällen werden die Gewalttaten von Linksextremisten ausgeübt. Ganze 64 Mal griffen linke Gewalttäter Vertreter unterschiedlichster Parteien an. Fast immer traf es die AfD (61-mal), dahinter folgen CDU (2-mal) und FDP (1-mal). Sechsmal attackierten Rechtsextremisten Parteimitglieder der Grünen (2-mal), der SPD (2-mal) und der Linkspartei (2-mal). In 27 Fällen verzeichnete das Bundeskriminalamt eine „sonstige Zuordnung“, in einem Fall ging es um „ausländische Ideologie“.

Die AfD beklagt aggressive und entmenschlichende Rhetorik gegenüber ihrer Partei. „Wenn etwa die Vorsitzende der Grünen Jugend, Jette Nietzard, öffentlich Waffengewalt gegen die AfD ins Spiel bringt, trägt das zur Legitimation solcher Taten in den Augen gewaltbereiter Extremisten bei“, meint AfD-Politiker Martin Hess. „Durch diese gezielte Stimmungsmache fühlen sich Gegner der AfD offenbar im Recht, unsere Anhänger und Mandatsträger körperlich anzugreifen.“
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