AfD-Politikerin Beatrix von Storch über junge, rechte Wähler: „Das macht Hoffnung für die Zukunft“
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Die Europawahl hat eines sehr deutlich gezeigt: Die Jugend ist nicht mehrheitlich links, sondern sie wählt rechts-konservativ. Nicht nur CDU/ CSU erhielten 17 Prozent der Wähler zwischen 16 und 24 Jahre, sondern auch die AfD. 2019 lag die Alternative für Deutschland bei nur 11 Prozent. Die Grünen schrumpften hingegen um 75 Prozent.
„Das ist ein Umschwung, der nie dagewesen ist. Insgesamt gibt es eine totale Rechtsverschiebung bei den jungen Leuten“, sagt Beatrix von Storch im Nachrichten-Talk „Stimmt!“. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag weiß auch, warum: „Die sind in besonderer Weise von dem betroffen, was jetzt ist.“ Die Jugend hätte massiv unter der Pandemie gelitten, spüre die Folgen der ungeregelten Migration in Schule sowie öffentlichem Raum und habe keine Perspektive, da Jobs wegfielen.
Junge Wähler denken pragmatisch
Von Storch ist mit dem Wahlergebnis ihrer Partei sehr zufrieden: „Das macht Hoffnung für die Zukunft“. Sie ist überzeugt, dass die Zustimmung für die AfD zunimmt, solange das Land mit den aktuellen Problemen, wie innerer Sicherheit und Inflation, zu kämpfen habe. Schließlich würden die Jungwähler automatisch in die Altersgruppe der 30- bis 45-Jährigen rutschen, die ohnehin die stärkste Wählergruppe der Partei sind. „Dann fangen die Leute an, Familien zu gründen, ein Haus zu bauen, also diesen ganz normalen Lebensweg gehen wollen“, so die Politikerin im Stimmt-Talk.
NIUS-Politikchef Ralf Schuler beobachtet gerade unter jungen Wählern eine große Flexibilität. „Sie haben keine verfestigten Aversionen gegen bestimmte Lager“. Es sei immer auch ein Austarieren der aktuellen Interessen und politischen Lösungsvorschläge, die junge Menschen bewegten, ihr Kreuz bei einer bestimmten Partei zu machen. Die EU-Wahlergebnisse gäben bereits einen Vorgeschmack auf die anstehenden Landtagswahlen im Osten.
Die ganze Sendung „Stimmt!“ gibt es hier:
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