In den letzten 12 Monaten hat die Bundesregierung 28 Afghanen ausgeflogen und 3.940 eingeflogen
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Mehr als 3900 Afghanen wurden in den vergangenen 12 Monaten von der Bundesregierung eingeflogen, während im gleichen Zeitraum nur 28 von ihnen abgeschoben werden konnten. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage des CDU-Politikers Christoph de Vries hervor.
Zeitgleich haben 3.072 Personen aus Afghanistan eine Aufnahmezusage (Stand 24. Januar). „1.979 Personen noch nicht nach Deutschland eingereist. Mehr als 80 Prozent der bisher nicht eingereisten Personen befinden sich derzeit in den verschiedenen Schritten im Ausreiseverfahren in Pakistan.“

Die Einreisen ins Bundesgebiet aus Afghanistan.
„Die Zahlen strafen Außenministerin Baerbock Lügen, die noch in der letzten Sitzungswoche im Bundestag gegenüber Thorsten Frei behauptet hatte, es kämen über diese Programme keine Afghanen mehr nach Deutschland“, teilte de Vries mit. „Dass es überhaupt noch freiwillige Aufnahmeprogramme gibt angesichts der Migrationskrise, in der wir uns befinden, ist für sich schon ein Skandal und Ausdruck der Ignoranz von SPD und Grünen gegenüber dem Wunsch der breiten Mehrheit der Bürger nach einer echten Asylwende“, teilte CDU-Politiker Christoph de Vries mit.

Der Hamburger CDU-Politiker Christoph de Vries.
Auch deshalb müssen „alle freiwilligen Aufnahmeprogramme sofort und komplett gestoppt werden“. Abschiebungen nach Afghanistan sollten wieder aufgenommen werden, so de Vries. „Und zwar nicht nur Showflüge, sondern alle abgelehnten Asylbewerber aus Afghanistan müssen ausnahmslos abgeschoben werden.“
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