Alice Weidel: AfD will „natürlich“ einen Kanzlerkandidaten aufstellen
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Die AfD steht in Umfragen auf Augenhöhe mit der Kanzlerpartei SPD – und leitet daraus eigene Ansprüche ab!
Parteichefin Alice Weidel sagte bei ntv auf die Frage, ob die Partei darüber nachdenke, einen Kanzlerkandidaten aufzustellen: „Natürlich. Wir hätten das auch ohne diese Werte getan, einen Kanzlerkandidaten aufzustellen.“
Es wäre das erste Mal in der Geschichte der Partei, diese Position auszurufen, bisher ist die AfD mit Spitzenkandidaten ins Rennen gegangen. Und wird Weidel ihre Partei dann anführen, traut sie sich diese Rolle zu? „Zutrauen kann man sich viel, aber das ist völlig offen, wer dort antritt.“ Am Ende entscheide der Bundesparteitag, wer Kanzlerkandidat der AfD wird.
In einer aktuellen Forsa-Umfrage liegt die AfD mit 19 Prozent vor der SPD (18 Prozent), aber deutlich hinter der Union (27 Prozent). Der AfD-Höhenflug beschäftigt auch die anderen Parteien: Während CDU/CSU die schwache Ampel-Politik für die Werte verantwortlich machen, schieben die Regierungsparteien der Union den schwarzen Peter zu.
Fakt ist aber auch: Die AfD ist aktuell isoliert im Parteiensystem, keine Partei im Bundestag wäre für eine Zusammenarbeit zu haben. Heißt: Ein Kanzlerkandidat der AfD bräuchte die absolute Mehrheit im Bundestag, um den Machtanspruch auch in Macht umzumünzen.
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