Alice Weidel über Migration: „Als lesbische Frau will ich nicht nach der Scharia vom Dach gestürzt werden“
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Sie ist Deutschlands mächtigste Oppositionspolitikerin und die Chefin der AfD: Alice Weidel, die ihren Erst-Wohnsitz in Deutschland und den Zweit-Wohnsitz in der Schweiz hat, wo ihre Familie lebt.
Massiv kritisierte Weidel Migranten-Kriminalität auf deutschen Straßen. „Ich will hier in Berlin nicht als Frau alleine in der S-Bahn in der Nacht rumfahren und dann von männlichen Personengruppen angequatscht und behelligt werden. Wir hatten im letzten Jahr 789 Gruppenvergewaltigungen in diesem Land, das sind zwei am Tag. Entschuldigung, wo sind wir hier eigentlich hingekommen? Und das sind mitnichten deutsche Staatsbürger. Das muss ja auch mal mit dazu gesagt werden, welche Personengruppen diese Gewaltaffinität mitbringen. Und darüber muss gesprochen werden, es gibt ja nicht nur Gewalt- und Rohheitsdelikte gegenüber Frauen, sondern auch die Messerkriminalität, die komplett durch die Decke gegangen ist. Und darüber muss man sich endlich mal unterhalten.“
Sie fühle sich ganz persönlich bedroht, sagte Weidel: Man müsse klar benennen, „wer diese Kriminalität auf unsere Straßen importiert, die Freiheitsrechte der Frau einschränkt.“
Und weiter: „Ich als lesbische Frau, als eine homosexuelle Frau, habe doch keine Lust, dann später von einer muslimischen Mehrheitsgesellschaft nach dem Scharia-Gesetz vom Dach gestürzt zu werden, mit einem Sack über dem Kopf.“
Das ganze Interview mit Alice Weidel sehen Sie hier:
„Diese Leute praktizieren das Scharia-Gesetz“
Auf diese Form der Kriminalität laufe es hinaus, meint die AfD-Bundessprecherin: „Das ist ja auch ein so ein Widerspruch in sich. Diese Leute werden umarmt, die praktizieren das Scharia-Gesetz in ihren Heimatländern und wollen eigentlich Homosexuelle aus dem Verkehr ziehen, weil Homosexualität nach der Scharia, nach dem muslimischen Gesetz, verboten ist und darauf die Todesstrafe steht.“
Weidel hält nichts von der oft geforderten „Willkommenskultur“ gegenüber Migranten. Auf die Frage, was Zuwanderer von der aufnehmenden Gesellschaft erwarten könnten, sagte Weidel bei „Schuler! Fragen, was ist“: „Chancengleichheit. Jeder kann in den Arbeitsmarkt einwandern, die Sprache lernen und sich hier positiv in die Gesellschaft einbringen durch einen entsprechenden Bildungsstand und einer Beteiligung an der Finanzierung des Sozialsystems. Das sehen wir aber gerade bei diesen Personengruppen nicht, die derzeit einwandern“, so Weidel.
„Integration heißt auch das, dass ein Staat diese Leute fordern muss und nicht nur fördern, mit Steuergeldern der deutschen Bevölkerung.“

AfD-Chefin Weidel im Gespräch mit NIUS-Politik-Chef Ralf Schuler.
Muslimische Einwanderung: „Schwierig, das zu pauschalisieren“
Auf die Frage, ob sie muslimische Einwanderung oder solche aus dem Nahen Osten verbieten wolle, sagte Weidel: „Ich finde das ganz schwierig, das zu pauschalisieren. Letztendlich müssen wir da sehr, sehr vorsichtig sein, weil wir eben auch liberale Muslime haben. Und man darf einfach nun mal nicht Personengruppen über einen Kamm scheren. Und ich habe hier jetzt gerade mehrheitlich von den Leuten gesprochen, die mit ihrer Gesinnung offen auf die Straße gehen, ein Kalifat fordern und das, was ich aus meiner Kindheit und meiner Jugend und auch an den Schulen und im Freibad und überall erlebt habe. Es war haarsträubend, warum ich das immer kritisch gesehen habe. Aber letztendlich, bei der Einbürgerung sollte es eigentlich klar werden, mit wem wir es zu tun haben und ob wir diese Menschen einbürgern wollen oder nicht.“
Dass die AfD Muslime pauschal beurteile und gerade nicht differenziere, wollte Weidel nicht gelten lassen. „Nein, überhaupt nicht. Jeder ist herzlich willkommen, der sich positiv in diese Gesellschaft einbringt, aber hier nicht in das Sozialsystem einwandert.“
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