Ampel gibt mehr als 3,2 Millionen Euro für Werbespots vor Kino-Filmen aus
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Der Steuerzahler wird weiter fleißig zur Kasse gebeten: Die Ampel hat in den Jahren 2022 und 2023 mehr als 3,2 Millionen Euro für Werbespots in Kinos ausgegeben.
Im vergangenen Jahr gaben die Ministerien rund 1,7 Millionen Euro aus, ein Jahr zuvor waren es rund 1,5 Millionen Euro. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage des AfD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Münzenmaier hervor.
Die größte Summe wurde von Habecks Ministerium ausgegeben
Die meisten Ausgaben für Kinowerbung seit 2022 leistete sich das Bundeswirtschaftsministerium unter Robert Habeck. Seine Behörde investierte insgesamt 1.369.133,33 Millionen Euro für die Schaltung von Kinospots. Während es 2022 um rund 678.000 Euro Steuergeld ging, waren es 2023 knapp 691.000 Euro.

Robert Habecks Ministerium gab am meisten Geld aus.
Dabei sind Agenturhonorare oder die Kosten für die Erstellung der Videos nicht einmal enthalten. Es geht nur um die „Kosten für die Schaltung von Werbeanzeigen in Kinos, Filmtheatern, Autokinos und ähnlichen öffentlichen Filmvorführungsstätten“.
Die Bundesregierung möchte auch nicht von Werbung sprechen: „Die Bundesregierung betreibt keine Werbung im allgemeinsprachlichen Sinne des Wortes“, heißt es in der Antwort des Staatssekretärs Steffen Hebestreit. „Sie nutzt Informationsmaßnahmen, um die Bürgerinnen und Bürger über Tätigkeit, Vorhaben und Ziele der Bundesregierung zu informieren und somit ihren verfassungsmäßigen Informationsauftrag zu erfüllen.“
Teure Kinospots beschönigen die „desaströse politische Bilanz“
Auf Habecks Ministerium folgt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales von SPD-Minister Hubertus Heil. Sein Haus gab in den zwei Jahren insgesamt 1.030.978 Euro aus. Der Betrag setzt sich aus 749.700 Euro (2022) und 281.278 Euro (2023) zusammen.
Das auf Platz 3 stehende Umweltministerium unter Steffi Lemke (Grüne) investierte im vergangenen 514.183 Euro für die Schaltung von Werbespots in Kinosälen, gab im Jahr 2022 aber kein Geld aus. Auf Platz 4 liegt das Verteidigungsministerium mit insgesamt 345.500 Euro, wenngleich es hier um Werbung für Bundeswehr-Nachwuchs ging.

AfD-Politiker Sebastian Münzenmaier kritisiert die hohen Ausgaben der Ampel für die Werbespots.
„Nicht mal beim entspannten Kinoabend lässt die Ampel die Bürger mit ihrer Ideologie in Ruhe“, kritisiert AfD-Politiker Sebastian Münzenmaier die Ausgaben von über 3,2 Millionen Euro. „Millionen von Steuergeldern werden in die Schaltung von Kinospots gesteckt, während die Politik der Bundesregierung gleichbleibend schlecht bleibt. Auffällig ist wieder einmal die große Summe aus Habecks Wirtschaftsministerium“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion im Bundestag. „Hier wird offensichtlich versucht, die desaströse politische Bilanz Habecks durch teure Kinospots zu beschönigen. Klar ist: Der größte Horrorfilm in Deutschland bleibt die schaurige Politik der Ampelregierung.“
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