Exklusive Daten der Agentur für Arbeit: 307.000 Arbeitslose wurden eingebürgert
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Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland steigt, rund 3 Millionen Menschen sind ohne Arbeit. Fast 63 Prozent der Arbeitslosen sind deutsche Staatsbürger. Rund 37 Prozent sind demnach Ausländer.
Ein tieferer Blick in die Daten zeigt jedoch, dass mehr als die Hälfte der Arbeitslosen in Deutschland (52,6 Prozent) einen Migrationshintergrund hat. Auch unter den deutschen Arbeitslosen hat knapp jeder Vierte einen Migrationshintergrund – mehr als 300.000 davon sind eingebürgert worden. Bei Langzeitarbeitslosen ist der Anteil von Deutschen mit Migrationshintergrund noch größer.
Das zeigt eine Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit im Auftrag des AfD-Abgeordneten René Springer auf Basis der Daten von Dezember 2025, die NIUS exklusiv vorliegt.

Jeder sechste arbeitslose Deutsche ist eingebürgert worden
Besonders auffällig ist eine Zahl: 307.601 deutsche Staatsbürger, die arbeitslos sind und laut der Bundesagentur für Arbeit eine eigene Migrationserfahrung haben, also selbst nach Deutschland eingewandert sind und später eingebürgert worden sind. Jeder neunte Arbeitslose insgesamt und jeder sechste deutsche Arbeitslose sind demnach eingebürgert worden.
Setzt man die Zahlen mit der Zahl der eingebürgerten Deutschen ins Verhältnis, fällt auf: Die Arbeitslosenquote unter eingebürgerten Deutschen ist mit mehr als 10 Prozent signifikant höher als der gesamtdeutsche Schnitt (6,2 Prozent) der Arbeitslosenquote unter deutschen Staatsbürgern ganz ohne Migrationshintergrund (3,8 Prozent).

Im vergangenen Jahr sind 332.000 Menschen eingebürgert und zu deutschen Staatsbürgern geworden. Laut Staatsangehörigkeitsgesetz kann nur eingebürgert werden, wer sich mindestens fünf Jahre rechtmäßig in Deutschland aufhält und unter anderem „den Lebensunterhalt für sich und seine unterhaltsberechtigten Familienangehörigen ohne Inanspruchnahme von Leistungen nach dem Zweiten oder Zwölften Buch Sozialgesetzbuch bestreiten kann“.

AfD-Politiker René Springer
Die hohe Arbeitslosenquote unter Eingebürgerten spricht für den AfD-Politiker René Springer nicht dafür, dass diese gesetzliche Maßgabe eingehalten wird: „Der hohe Anteil deutscher Staatsbürger mit eigener Migrationserfahrung unter den Arbeitslosen zeigt, dass im großen Stil Sozialfälle eingebürgert wurden. Die AfD fordert deshalb einen sofortigen Stopp der bisherigen Einbürgerungspraxis“, so Springer zu NIUS.
53 Prozent der Arbeitslosen haben einen Migrationshintergrund
Insgesamt haben 53 Prozent der knapp 3 Millionen Arbeitslosen in Deutschland einen Migrationshintergrund. Neben 1,09 Millionen Ausländern ohne Job und den 307.000 Deutschen mit eigener Migrationserfahrung, die eingebürgert worden sind, zählen weitere 153.000 deutsche Staatsbürger dazu, bei denen wenigstens ein Elternteil eine Migrationserfahrung hat. Auch hier lässt sich eine deutlich erhöhte Arbeitslosenquote jenseits von 10 Prozent feststellen.

SPD-Arbeitsministerin Bärbel Bas
René Springer macht die Migrationspolitik der vergangenen Jahre dafür verantwortlich und widerspricht SPD-Arbeitsministerin Bärbel Bas, die behauptet hatte, niemand würde in den deutschen Sozialstaat einwandern: „Die Zahlen zeigen die krasse Realität, die Sozialministerin Bas ausblendet, wenn sie behauptet, es gebe keine Einwanderung in die Sozialsysteme. Fakt ist: Die Politik der offenen Grenzen ist zu einer massiven Belastung für unseren Sozialstaat geworden. Die Quittung zahlen die Steuer- und Beitragszahler.“
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