Ausgerechnet am 7. Oktober: Demo in Berlin erlaubt, die offen mit Hamas-Angriff auf Musikfestival wirbt
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Der grausame Terror-Angriff der Hamas auf Israel jährt sich am Dienstag zum zweiten Mal – und in Berlin ist eine Kundgebung angekündigt worden, die glasklar mit dem Angriff der Hamas auf das Musikfestival „Supernova“ wirbt, bei dem 378 Menschen getötet und 44 als Geiseln verschleppt worden sind.
Auf dem Plakat mit der Überschrift „Generation after generation – until total liberation“ sind nicht nur mehrere mit Kufiya vermummte Menschen zu sehen, im Hintergrund ist ein Fallschirmspringer zu erkennen – auf diese Weise waren Hunderte Hamas-Terroristen über die Grenze nach Israel gelangt, um ihr Massaker zu beginnen. Wie die Polizei gegenüber NIUS bestätigte, ist die Veranstaltung angekündigt worden – und wird, Stand jetzt, auch stattfinden. Und das, obwohl sowohl Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner als auch kürzlich Bundeskanzler Friedrich Merz dem Antisemitismus auf den Straßen den Kampf angesagt hatten.

Mit diesem Plakat – samt Fallschirmspringer im Hintergrund – wird für die Kundgebung geworben.
Hamas-Überfall wird als „Leuchtfeuer der Hoffnung“ bezeichnet
In dem Aufruf zur Demo wird der Terror-Angriff der Hamas als „heldenhafter Ausbruch aus dem Gefängnis“, als „Leuchtfeuer der revolutionären Hoffnung“ und als „heldenhafter palästinensischer Widerstand“ bezeichnet.

Mit diesem Text wird zu der Kundgebung aufgerufen.
Wie die Polizei Berlin auf NIUS-Nachfrage mitteilte, ist besagte Kundgebung am Montagmorgen bei den Behörden angezeigt worden. 150 Menschen würden sich ab 18 Uhr auf dem Alexanderplatz in Berlin versammeln wollen. Man geht von einer pro-palästinensischen Kundgebung aus, „wie sie in Berlin seit zwei Jahren immer wiederzusehen war“, sagte ein Sprecher der Polizei.
Wegen des Flyers sei in Absprache mit der Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen der Belohnung und Billigung von Straftaten nach Paragraph 140 des Strafgesetzbuches eingeleitet worden – damit, dass die Versammlung zunächst nicht untersagt worden ist, habe dies jedoch nichts zu tun. Deswegen werde die Polizei auch diese Kundgebung, unabhängig vom Thema, schützen, „jedoch bei Straftaten konsequent durchgreifen“.
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