Baerbock wollte in Australien Keule, Schwert und Fischernetz zurückgeben: Diese Termine fallen jetzt aus
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Eigentlich wäre Annalena Baerbock (Grüne) jetzt am anderen Ende der Welt. Doch statt Down Under ging alles drunter und drüber bei ihrer Nicht-Reise nach Australien, Neuseeland und Fidschi. Die Außenministerin musste ihre Reise nach einer Pannen-Serie am Regierungsjet abbrechen.
Was verpasst die Welt jetzt eigentlich, was hatte Baerbock vor, welche Termine fallen aus? Die kurze Antwort lautet: Nicht viel. Die ausführliche gibt es hier:
AUSTRALIEN: Vom 13. Bis 16. August stand Australien auf dem Plan. Auf der Seite des Auswärtigen Amtes heißt es: „Bei einem Termin in Canberra wird Außenministerin Baerbock außerdem Kulturgüter an die indigene Gemeinschaft der Kaurna zurückgeben.“ Konkret geht es um ein Holzschwert, einen Speer, ein Fischernetz und eine Keule. Die Objekte wurden zuletzt im Leipziger Grassi Museum für Völkerkunde gezeigt.

Dieses Fischfang-Netz und das Holzschwert wollte Baerbock in Australien übergeben
Politisch wollte sich Baerbock mit ihrer Amtskollegin über Sicherheits- und Klimapolitik austauschen und einen Flottenstützpunkt der Marine besuchen.
Außerdem wollte Baerbock das Halbfinale der Frauen-WM besuchen – „auch, wenn es die deutsche Nationalelf leider nicht ins Halbfinale geschafft hat“, so das Auswärtige Amt.
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Hamburg statt Down Under: Baerbock am Dienstag bei ihrer Rückkehr nach Deutschland
NEUSEELAND: Beim Ein-Tages-Trip nach Neuseeland (17. August) ging es ausschließlich um Klima-Themen: Neben einem Treffen mit Amtskollegin Mahuta stand ein Austausch mit einem „Unternehmen aus dem Bereich des Klimaschutzes“ auf dem Plan.
FIDSCHI: Zwei Tage waren auf dem Inselstaat Fidschi eingeplant (18.-19. August). Da das Land „ganz direkt vom steigenden Meeresspiegel bedroht“ sei, stünden, würden die „Auswirkungen der Klimakrise bei Außenministerin Baerbocks Terminen ganz besonders im Fokus“ stehen. Dazu sollten u.a. zwei Dörfer besucht werden. Zum Ende der Reise wollte. Baerbock eine neue Botschaft in der Hauptstadt Suva einweihen.

Weil die Landeklappen beim Regierungsjet nicht mitmachten, mussten die Piloten 200.000 Liter Kerosin kontrolliert ablassen
FAZIT: Die deutsche Außenministerin war vor allen Dingen in ihrer Rolle als Grünen-Ministerin unterwegs. Drei Länder, drei mal Klima, unterbrochen mit einer Prise Kulturgüter-Rückgabe und Frauen-WM. Was Baerbock konkret fürs Klima hätte tun können – unklar. Was konkret passiert ist: bei den zwei gescheiterten Flug-Versuchen wurden 200.000 Liter Kerosin einfach in die Luft abgelassen, 500 Tonnen CO2 wurden so freigesetzt. Das ist ziemlich genau so viel, wie 45 Deutsche für ihr ganz normales Leben in einem Jahr ausstoßen.
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