Bundesregierung reist mit 160 Vertretern zur Klimakonferenz nach Brasilien
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Die Bundesregierung wird nach eigenen Angaben mit etwa 160 Vertretern auf der UN-Klimakonferenz (COP30) Anfang November im brasilianischen Belém vor Ort sein. „Die Delegation der Bundesregierung umfasst rund 160 Personen“, sagte ein Sprecher des Bundesumweltministeriums auf Anfrage von NIUS. Das Ministerium weist darauf hin, dass sich damit die deutsche Delegation im Vergleich zum Vorjahr deutlich verkleinert hat.
„Die Gesamtdelegation zur COP29 im vergangenen Jahr umfasste 263 Personen. Das entspricht einer Verkleinerung von etwa 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr“, teilte das Ministerium mit.

Das Bundesumweltministerium in Berlin
8.300 Kilometer Flugentfernung
Neben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zum Auftakt der Konferenz werden Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) in der zweiten Woche der COP30 und Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan (SPD) in der ersten Woche vor Ort sein. Zudem sind die beiden Staatssekretäre Jochen Flasbarth (SPD, Umweltministerium, ab 10. November) und Niels Annen (SPD, Entwicklungsministerium, ab 15. November) in Belém.

Staatssekretär Jochen Flasbarth (SPD)
Außerdem werden zahlreiche Umwelt- und Entwicklungsorganisationen die mehr als 8.270 km lange Flugreise zum Tagungsort antreten. Eine genaue Zahl gibt es nicht. Auch die Kosten für die Teilnahme der Regierungsvertreter werden nach Auskunft des Ministeriums erst nach der Konferenz ermittelt, heißt es. Hintergrund ist auch, dass sich das Ende dieser internationalen Treffen verzögern kann, wenn Nachverhandlungen nötig werden.
Mit welchen Botschaften die Bundesrepublik nach Brasilien reisen wird, will Bundesumweltminister Carsten Schneider in der kommenden Woche auf einer Pressekonferenz mitteilen.
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Ralf Schuler
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