Berlin hat zwischen 2020 und 2022 über 770.000 Euro für eine Website ausgegeben, um „Reisende aus der queeren Community auf Berlin aufmerksam“ zu machen
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Mit über 770.000 Euro Steuergeld förderte der Berliner Senat die Special Media SDL GmbH. Zur Zeit der Förderung arbeitete auch der wegen Kinderpornografie verurteilte Mario Olszinski (Jurassica Parka) dort. Der Verlag organisiert zudem Drag-Lesungen für Kinder.
Insgesamt 771.838 Euro Steuermittel überwies die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe dem Verlag Special Media SDL GmbH zwischen 2020 und 2022 für ein Projekt namens „Lieblingsplatz Queer Berlin“.
Gegenstand des Projekts war nach Angabe des Senats, „insbesondere Reisende aus der queeren Community auf Berlin aufmerksam zu machen und für einen Besuch zu motivieren“. Im Mittelpunkt des Projekts hätte der „nachhaltige Ausbau“ der Website place2be.Berlin gestanden, teilte man NIUS auf Anfrage mit.

Place2be Berlin: „Lass dich per Handy und 3D-Fotos mitnehmen auf eine schwule, lesbische und queere Reise durch Berlin.“
Auch Image-Videos, Audio-Stadttouren und die „Etablierung eines Instagram-Accounts“ wären finanziert worden. Als einzig konkretes Projekt, das man gefördert habe, gibt die Stadt die Audio-Tour „Geschichte der Sexualität. Eine Tour durch Berlin Schöneberg“ an. Diese hätte jedoch nur mit 2.330 Euro zu Buche geschlagen. Verantwortlich für den Großteil der Förderungen war die grüne Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe Ramona Pop (2016-2021) unter SPD-Bürgermeister Michael Müller.

Die ehemalige Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) ist verantwortlich für die Förderung des Projekts mit Kinderporno-Straftäter Jurassica Parka.
„Berliner Tourismus nach Corona wiederbeleben“
Eine genaue Aufschlüsselung der Projektkosten wollte die Senatsverwaltung NIUS auf Anfrage nicht zukommen lassen. Allgemein wäre es bei der Website um die Auflistung von „Zielen, Orten und Aktivitäten“ gegangen, „die Lust auf einen Berlinbesuch machen“. Zudem wollte man den „Berliner Tourismus nach der Corona-Pandemie wiederbeleben“.

Gudrun Fertig (rechts) leitet Special Media SDL und das weit linke Magazin „Siegessäule“.
Der linke Verlag Special Media SDL gibt unter anderem das queere Magazin Siegessäule heraus. Zudem veranstaltet er mit dem „Queens & Flowers“-Festival seit 2024 Drag-Lesungen für Kinder. Auch diese werden mit jeweils 40.000 Euro vom Berliner Senat im Rahmen der „Tourismusförderung“ gefördert, erklärte der Berliner Senat gegenüber NIUS. NIUS fragte beim entsprechenden Bezirksamt an, was das Projekt mit Tourismus zu tun habe und warum man im Rahmen der Tourismusförderung linksradikale Projekte finanzierte. Das Bezirksamt erklärte, es ginge bei der Förderung um „queere Sichtbarkeit“.
Auch Mario Olszinski arbeitete für Special Media SDL
Brisant: Für den Special Media SDL Verlag war zur Zeit der Förderung durch den Berliner Senat auch der wegen Kinderpornografie verurteilte Jurassica Parka (Mario Olszinski) als Grafiker tätig. Das schrieb 2020 das Magazin Siegessäule über ihn. Hiernach soll er noch vier weitere Jahre für das Magazin tätig gewesen sein.

2024 veranstaltete Special Media SDL eine Veranstaltung mit Drag-Lesung für Kinder, moderiert von Mario Olszinski.
Auch auf dem vom Special Media SDL Verlag ausgerichteten „Queens & Flowers“-Festival trat der verurteilte Straftäter und Pädophile 2024 auf – Drag-Lesungen extra für Kinder waren ebenfalls im Programm.
Mehr NIUS: Finanziert Berlins Queer-Ministerium ein queeres Anti-AfD-Netzwerk, das Pädophilie befördert?
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