Brutale Messerattacke auf ukrainische Basketballer: Auch zweiter Verletzter (18) gestorben
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Nach dem gewaltsamen Tod eines 17-jährigen ukrainischen Basketballers in Oberhausen ist nun auch sein 18 Jahre alter Teamkollege seinen Verletzungen erlegen. Er sei am Dienstag gestorben, sagte ein Polizeisprecher in Essen.
Nach der Messerattacke auf zwei ukrainische Basketballspieler in Oberhausen ist auch das zweite Opfer seinen Verletzungen erlegen: Der 18-jährige Artem Kozachenko war nach der Tat auf die Intensivstation gekommen. Dort verschlechterte sich sein Zustand zuletzt dramatisch, am Dienstag starb der junge Mann.

Seine Team-Kollegen von den ART Giants Düsseldorf trauern auf ihrer Vereins-Website um Kozachenko. „Die ART Giants sind zutiefst schockiert, trauern und nehmen Abschied von einem weiteren großen Basketball-Talent aus den eigenen Reihen“, heißt es dort. „Für Artem und Vova – wir werden euch für immer in Erinnerung behalten und weiter in unseren Herzen tragen. Ruhet in Frieden!“
„Vova“, der 17-jährige Volodymyr Yermakov erlag bereits kurz nach der Messerattacke während einer Notoperation seinen Verletzungen.
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Wegen der Tat wird gegen vier Verdächtige wegen gemeinschaftlich begangenen Mordes ermittelt. Als Hauptverdächtiger gilt ein 15-jähriger Deutsch-Türke aus Gelsenkirchen, der nach der Tat am 10. Februar geflohen und am Morgen darauf an seinem Wohnort festgenommen worden war.

Er floh vor dem Krieg in seiner Heimat. Jetzt ist Volodymyr Yermakov tot. (Quelle: Facebook ART Giants Düsseldorf)
Er soll laut den Ermittlungen auf das Opfer eingestochen und es getötet haben. Bei den weiteren Verdächtigen handelt es sich den Angaben zufolge um einen 14-jährigen Deutsch-Griechen aus Herne sowie zwei 14- und 15-jährige Syrer aus Gelsenkirchen.
Die Jugendlichen waren der Mordkommission zufolge bereits in einem Linienbus auf dem Weg in die Oberhausener Innenstadt verbal aneinander geraten. Als die Beteiligten am Hauptbahnhof den Bus verließen, sei der Streit eskaliert.
Die Messerkriminalität in Deutschland nimmt zu. Speziell an Bahnhöfen ist die Zahl der Messerdelikte im vergangenen Jahr um mehr als 32 Prozent gestiegen. Mehr als die Hälfte der Täter hat keinen deutschen Pass.
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