In diesen Bundesländern hat über die Hälfte der Bürgergeldempfänger keinen deutschen Pass
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In vier deutschen Bundesländern liegt der Anteil von Ausländern unter den Bürgergeldempfängern bereits bei über 50 Prozent. In Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und dem Saarland fließt mehr als jeder zweite Euro im Bürgergeld an Personen, die gar keine Bürger des Landes sind. NIUS schaute sich die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (Stand: Juli 2025) genauer an.
Hessen hat demnach bundesweit den höchsten Anteil von Bürgergeldempfängern, die eine ausländische Staatsbürgerschaft besitzen. Im südwestlichen Bundesland leben 179.670 Bürgergeldempfänger mit deutschem Pass. 223.210 von allen hessischen Transferleistungsempfängern, und damit rund 55,4 Prozent, sind Ausländer. Auf Hessen folgen Baden-Württemberg (55,3 Prozent), Bayern (54,5 Prozent) und das Saarland (50,8 Prozent).

In den vier Bundesländern, in denen mehr als die Hälfte der Bürgergeldempfänger eine ausländische Staatsbürgerschaft besitzt, leben insgesamt rund 1,4 Millionen Leistungsbezieher – das entspricht etwas mehr als einem Viertel aller Bürgergeldempfänger in Deutschland. Im gesamten Bundesgebiet beziehen rund 5,3 Millionen Personen das Arbeitslosengeld. 47 Prozent von ihnen besitzen keinen deutschen Pass. 53 Prozent haben die deutsche Staatsbürgerschaft.
Ganz hinten liegen die Ost-Bundesländer
Auf den hinteren Plätzen der Tabelle der Bundesagentur für Arbeit liegen die ostdeutschen Bundesländer Sachsen, Thüringen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, die auch einen deutlich geringeren Ausländeranteil aufweisen als die westdeutschen Bundesländer. In den fünf Ost-Bundesländern gibt es insgesamt jedoch gerade einmal halb so viele Bürgergeldempfänger (rund 750.000) wie in ganz Nordrhein-Westfalen (rund 1,5 Millionen).

Unter Hessens SPD-Ministerin Heike Hofmann beziehen immer mehr Ausländer Bürgergeld.
Viele Sozialhilfeempfänger können nicht mehr dauerhaft in den Arbeitsmarkt integriert werden. Am Freitag hatte die Bild über Zahlen berichtet, laut denen im Jahr 2024 mehr als 52 Prozent der vermittelten Personen nach rund drei Monaten zurück ins Bürgergeld gefallen sind. Besonders gravierend ist das Problem unter Ausländern: Nur 44,7 Prozent dieser Gruppe konnten erfolgreich und dauerhaft aus dem Bürgergeld vermittelt werden.
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