Erstmals gibt es die Bundesregierung zu: Klimaneutralität 2045 steht doch im Grundgesetz!
Ein Beitrag von
Es ist vehement abgestritten worden, es sollte nur die Umschreibung der Verwendung gigantischer neuer Staatsschulden gewesen sein – doch nun gibt die Bundesregierung zu, was längst befürchtet worden war.
Das Ziel der Klimaneutralität steht im Grundgesetz!
Das hat Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) im Gespräch mit dem rbb Inforadio erklärt: „Wir haben ein klares Ziel: In Deutschland gelten ja auch die Gesetze. Im Grundgesetz steht 2045 Klimaneutralität, in Europa 2050 – das sind 25 Jahre, die wir noch haben. Und das ist eine Zeit, die man gut darstellen kann“, sagte Schneider auf die Frage, wie er auf den wachsenden Unmut blickt, den die Klimaziele auslösen.
Die Brisanz dahinter: Das Ziel 2045 ist im Grundgesetz einklagbar und könnte jeder Maßnahme, jeder politischen Entscheidung, jedem Kraftwerksbau, der dieses Ziel in Gefahr bringen könnte, im Wege stehen. Das Ende der industriellen Volkswirtschaft wäre programmiert.
Rütteln am CO2-Preis? „Das werde ich nicht zulassen“
Auf dem Weg zu diesem Ziel könne es zwar zu Anpassungen kommen, meinte Schneider, „aber die Richtung muss klar sein. Wenn man den Kurs permanent wechselt, geht man unter. Deswegen bin ich für Entschlossenheit und Klarheit.“
Auch dass die Industrie derzeit heftige Kritik am CO2-Preis und den daraus resultierenden Wettbewerbsnachteilen übt, wischt Schneider einfach so weg. Ein Rütteln am CO2-Preis werde er nicht zulassen, betonte Schneider. Ihm gegenüber steht CSU-Chef Markus Söder, der von einem „überzogenen CO2-Preis“ gesprochen hatte, der dem Klima nichts bringe, dafür aber die deutsche Wirtschaft gefährde.
Mehr NIUS: Bundesregierung reist mit 160 Vertretern zur Klimakonferenz nach Brasilien
Mehr NIUS:
Die skurrilsten Beschlüsse des Linken-Parteitags
Regierungs-Kommission fordert die AfD-Rente – die große NIUS-Analyse zu den 33 Empfehlungen
Bericht: Das will die AfD an deutschen Schulen und Universitäten verändern
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Mehr NIUS:
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Climate-Trouble: „Sie steckten mich in einen fensterlosen Raum“ – wie ein kritischer Professor aus seiner Universität gemobbt wurde
Kretschmer kritisiert AfD-Strategie: „Das bloße Ausgrenzen bringt nichts“
Aus Angst vor einer AfD-Regierung: Innenminister planen neue deutsche Sicherheitsarchitektur
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare