Carsten Stahl über neues Ampel-Gesetz: „Für mich als Vater und als Bürger dieses Landes nicht mehr zu verstehen“
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- Bundesjustizminister Buschmann will den Besitz von Kinderpornografie im Strafmaß reduzieren.
- Damit gilt der Besitz und die Verbreitung von Kinderpornos nicht mehr als Verbrechen, sondern nur als Vergehen.
- Im Interview mit NIUS plädiert Carsten Stahl für strikten Kinderschutz und rigorose Strafen für Täter.
Sie haben richtig gelesen. Marco Buschmann will dafür sorgen, dass Besitz und Verbreitung von Kinderpornografie kein Verbrechen mehr ist in Deutschland, er will das Strafmaß von mindestens einem Jahr Gefängnis auf drei bis sechs Monate absenken. Aus einem Verbrechen will der Justizminister ein Vergehen machen. Sogar die Mindeststrafe für den Kauf von Kinderpornografie will Buschmann absenken: von einem Jahr auf sechs Monate.
Carsten Stahl sprach im Interview über die irren Ampel-Pläne
Carsten Stahl, Gründer des Bündnis KinderSchutz, kritisiert die politischen Pläne, die den Schutz von Kindern infrage stellen. Er bemängelt zudem die Enthaltung von bestimmten Parteien bei der Abstimmung über Gesetze zum Kinderschutz. Bei Gesetzesvorhaben zum Kinderschutz enthielten sich FDP und Grüne in der Vergangenheit. Stahl empfindet es als unerträglich, dass sich die vernünftigen Leute hinter ihren Parteilinien verstecken: „Grundsätzlich verstehe ich das nicht. Für mich gibt es eine ganz klare, ganz klare Priorität. Kinderschutz ist unverhandelbar und er muss eine hohe Priorität haben und nicht Täterschutz. Die Kinder sind zu schützen, sie sind unsere Zukunft.“
Das, was durch diese Reformen passiere, bezeichnet Stahl als „absolut unmoralisch und für mich als Vater, als Bürger dieses Landes, auch nicht mehr zu verstehen“, so Stahl.
Stahl: „Wer Kinder misshandelt, hat sein Recht auf Freiheit verwirkt“
Grundsätzlich sieht Stahl die Gesetzgebung der Ampel als viel zu lasch. „Wer einem Kind seine Seele tötet, der muss mit voller Härte des Gesetzes bestraft werden“, fordert Stahl, „und er verliert jedes Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung. Das ist meine Einstellung dazu.“
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