CDU-Kandidat: „Mit uns bleibt Hessen ein ampelfreies Land“
Ein Beitrag von
In einem Monat wählt Hessen einen neuen Landtag. Vier Wochen vor der Wahl haben CDU-Spitzenpolitiker vor einer Ampel-Regierung im Land gewarnt.
Zum Start in die heiße Phase des Wahlkampfs wurden Friedrich Merz und Hessens aktueller Ministerpräsident und Spitzenkandidat Boris Rhein in Frankfurt von rund 250 Anhängern gefeiert.
Als seine Gegenkandidatin von der SPD, Bundesinnenministerin Nancy Faeser, diese Option einer Ampel ins Spiel gebracht habe, habe er sich erstaunt die Augen gerieben, sagte Rhein.

Die regierende CDU in Hessen will die heiße Phase ihres Landtagswahlkampfs einläuten. Die Landtagswahl ist am 8. Oktober. Derzeit wird Hessen von einer schwarz-grünen Koalition regiert.
„Eine Ampel ist das schlechteste Regierungsbündnis aller Zeiten“. Er versprach: „Mit uns bleibt Hessen ein ampelfreies Land“. Die Ampel in Berlin versage auf ganzer Ebene, Rheinland-Pfalz stehe weit schlechter da als Hessen.
Merz sagte, die anstehende Landtagswahl sei „eine echte Richtungswahl“. Wahlen in Hessen gingen traditionell knapp aus, ein einziges Landtagsmandat könne entscheidend sein. Daher müsse die Partei bis zum 8. Oktober um jede Stimme kämpfen. Rhein warnte die Wähler in Hessen davor, Parteien am politischen Rand zu wählen: „Wer statt der CDU eine Protestpartei wählt, der wacht am nächsten Morgen mit der Ampel auf.“

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU, r) und der CDU-Bundesvorsitzende Friedrich Merz werden zum Wahlkampfauftakt der Hessen CDU in der Union Halle.
Faeser hatte am Dienstag im Interview mit der DPA in Wiesbaden gesagt, sie würde bei einem Wahlerfolg am liebsten auch in einer Ampel-Koalition mit Grünen und FDP regieren: „Weil die Ampel ein progressives Bündnis ist, mit dem Sie richtig viel verändern, bewegen und wirklich auch verbessern können.“
Laut ZDF-„Politbarometer“ liegt die CDU in Hessen bei 30 Prozent der Stimmen. Die mitregierenden Grünen, ebenso wie die oppositionelle SPD, kämen jeweils auf 19 Prozent. Die AfD läge demnach bei 16 und die FDP bei 6 Prozent. Die Linke würde mit 3 Prozent den Einzug ins Parlament verpassen.
Lesen Sie auch: Wahlkampf statt Bundestag: Schwänzi Faeser schwänzt einfach weiter
Mehr NIUS:
Die skurrilsten Beschlüsse des Linken-Parteitags
Regierungs-Kommission fordert die AfD-Rente – die große NIUS-Analyse zu den 33 Empfehlungen
Bericht: Das will die AfD an deutschen Schulen und Universitäten verändern
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Mehr NIUS:
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Climate-Trouble: „Sie steckten mich in einen fensterlosen Raum“ – wie ein kritischer Professor aus seiner Universität gemobbt wurde
Kretschmer kritisiert AfD-Strategie: „Das bloße Ausgrenzen bringt nichts“
Aus Angst vor einer AfD-Regierung: Innenminister planen neue deutsche Sicherheitsarchitektur
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare