CDU-Politiker Roderich Kiesewetter bei Wahlkampf in Aalen beleidigt und angegriffen
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Der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter ist am Samstag bei einem Wahlkampfauftritt in Aalen von einem Mann beleidigt und leicht verletzt worden. Das teilte die Polizei mit. Zuerst hatte die Schwäbische Post berichtet.
Demnach soll sich der Angriff um kurz nach 9 Uhr am Stand der CDU zugetragen haben. Dort sei Kiesewetter von einem Mann erst beschimpft und sodann geschlagen und geschubst worden sein. Bei dem Angreifer soll es sich laut Schwäbischer Post um Peter Baur handeln, einen Wahlkämpfer, der bei der Europawahl für eine Liste namens „Die Herzschrittmacher“ antritt.
Kiesewetter selbst beschreibt den Vorfall wie folgt: „Plötzlich, ich stand keine fünf Minuten da, schoss er von der Seite an, schrie mich an und beschimpfte mich als Kriegstreiber. Und wenn ich Mut hätte, würde ich mit ihm um die Ecke gehen“, schildert Kiesewetter die Situation. Kiesewetter, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass es sich um Peter Baur handelte, wollte wissen, warum dieser ihn duze und lief ihm hinterher.
Kiesewetter, der vergangenes Jahr bei einem Volksfest mit dem Satz, Security-Mitarbeiter seien „schlimmer als KZ-Wächter“ für einen Lokaleklat gesorgt hatte, wird von Kritikern immer wieder als „Kriegstreiber“ bezeichnet, weil er sich dafür ausspricht, die Ukraine mit Waffen auszustatten und auch militärisch gegen Russland vorzugehen.
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