Dank 30.000 Euro vom Steuerzahler: Kita-Projekt für „Familien mit Einwanderungsgeschichte“ startet in Halle
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In Halle startet Mitte November ein Projekt des Vereins LAMSA, das zum Ziel hat, Kitas für „Kinder mit Einwanderungsgeschichte“ möglichst attraktiv zu machen. Das Projekt wird vom Land Sachsen-Anhalt mit 30.000 Euro finanziert.
Immer wieder werden die fehlenden Kitaplätze in deutschen Städten zum Problem. Jetzt entwickelt ein Verein aus Sachsen-Anhalt ein Projekt, das Kinder aus anderen Kulturen besser in die Kita integrieren soll. In der halleschen Kita „Am Stadtpark“ ist die neue Kampagne „Kita für Dich!“ des Landesnetzwerks Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) gestartet. Offiziell verfolgt das Projekt das Ziel, Kinder mit Einwanderungsgeschichte möglichst früh in das deutsche Kita-System zu bringen, vermeintlich für bessere Bildungschancen, Sprachförderung und ein „soziales Miteinander von Anfang an“.
Gründer und Geschäftsführer des Vereins ist bei den Grünen
Der Verein LAMSA, der das Projekt ins Leben gerufen hat, wurde von Grünen-Mitglied Mamad Mohamad gegründet. Seinen Parteibeitritt in diesem Jahr begründete er wie folgt: „In einer Zeit, in der rechte Kräfte versuchen, Menschen mit Migrationsgeschichte aus dem politischen Diskurs auszuschließen, ist es umso wichtiger, dass wir unsere demokratischen Rechte wahrnehmen und aktiv mitgestalten. Mein Beitritt bei Bündnis90/Die Grünen ist eine bewusste Entscheidung für eine Partei, die für Vielfalt, Gleichberechtigung und ökologische Nachhaltigkeit steht. Ich möchte dazu beitragen, dass die Perspektiven von Menschen mit Migrationsgeschichte stärker in der Politik vertreten sind.“

Gründer und Grünen-Mitglied Mohamad in einem Video in den sozialen Medien
Verein positioniert sich gegen Rechts
In mehreren Posts in den sozialen Medien positioniert sich LAMSA gegen rechts und reagiert auf die Stadtbild-Debatte, die Bundeskanzler Friedrich Merz Mitte Oktober angestoßen hatte. In einem Post attestiert der Verein dem Kanzler „rassistische Rhetorik“, die bewusst die Debatte verschiebe und die Gesellschaft spalte.

Ein Post des Vereins, der Bundeskanzler Merz als spaltenden Rassisten darstellen soll.
Der Verein teilt auch Aufrufe zu Demonstrationen. Gemeinsam mit den „Omas gegen Rechts“ und dem Bündnis Solidarisches Magdeburg (SOMA) demonstrierte der Verein gegen die Äußerungen des Bundeskanzlers zum Stadtbild. Dabei kassiert der Verein schon seit Jahren staatliche Gelder – auch aus dem von Alexander Dobrindt (CSU) geführten Bundesinnenministerium.

Ein Demo-Aufruf des Vereins, gemeinsam mit den „Omas gegen Rechts“
Verein erhält Millionen an Steuergeld und stellt sich damit gegen den Kanzler
Allein im vergangenen Jahr erhielt der Verein aus dem Bundesministerium des Innern sowie dem Familien- und Arbeitsministerium Förderungen in Höhe von 3 Millionen Euro für seine Arbeit. Auch aus Mitteln der Europäischen Union kamen fast 800.000 Euro hinzu – und das nur im vergangenen Jahr. Ein Blick ins Lobbyregister macht klar, wie umfangreich die Förderung für den Verein ist. Auch recht ungewöhnliche Förderer tauchen auf der Liste auf. So strich LAMSA im Jahr 2023 über 65.000 Euro von der Bundesagentur für Arbeit ein.
Der Verein kassiert mithin Steuergeld – nicht zuletzt aus CDU- und CSU-geführten Bundesministerien –, um mit anderen „zivilgesellschaftlichen Akteuren“ wie den „Omas gegen Rechts“ für Vielfalt und gegen konservative Positionen oder den Bundeskanzler zu demonstrieren.
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