Die Bundesregierung feiert die EM mit einem Theaterstück über den Islamisten Mesut Özil – und haut dafür 50.000 Euro Steuergeld raus …
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Wenn es aussieht wie ein Islamist, schwimmt wie ein Islamist und quakt wie ein Islamist, dann ist es wahrscheinlich ein Islamist. Aber diese einfache Wahrheit in Deutschland auszusprechen, ist gar nicht so einfach. Erst recht nicht, wenn es um einen verdienten Nationalspieler und Fußballweltmeister geht.
Mesut Özil hat wirklich alles dafür getan, um von der Öffentlichkeit als Mensch wahrgenommen zu werden, der nichts mit Deutschland zu tun haben will. Und trotzdem lief man lange Gefahr, als Rassist abgestempelt zu werden, wenn man auf seine Nähe zu radikalislamischen Kräften hingewiesen hat. Dabei ist im Jahr 2024 jedem klar: Özil verachtet Deutschland.

Özil (vorne rechts) bei der WM 2018.
Die Bundesregierung hat das immer noch nicht verstanden: Sie fördert im Vorfeld der EM ein Theaterstück mit 50.000 Euro Steuergeld, bei dem der Fall Mesut Özil als deutsche Tragödie dargestellt wird. Das Stück „Unsere Elf – eine etwas andere Nationalhymne“ wird in Hannover aufgeführt.
Im offiziellen Begleittext aus dem EM-Kulturprogramm heißt es über den Inhalt: „Im Jahr 2006 feierte Deutschland die Fußballweltmeisterschaft im eigenen Land als ein ,Sommermärchen‘. Die Begeisterung von nationalen wie internationalen Fans und Spielern ist riesig, die Stimmung im Land euphorisch. Umso tiefer der Fall: Die Feier Deutschlands als weltoffene Nation mit multikultureller Mannschaft endet spätestens mit dem Absturz des Nationalspielers Mesut Özil zum Antihelden 2018.“
Bitte was?
Erstens: Deutschland ist mit einer Multikulti-Truppe 2014 Weltmeister in Brasilien geworden. Das ist garantiert kein Fall, sondern ein sportlicher Olymp, der von Özil, Khedira, Boateng, Mustafi, Podolski & Co. erklommen wurde.
Zweitens: Deutschland ist keine weltoffene Nation mehr, weil Mesut Özil 2018 zum Antihelden wurde? Da werden Ursache und Wirkung aber mal gänzlich verdreht …

Erdogan sprach 2019 auf der Hochzeit von Fußballer Mesut Özil.
Zur Erinnerung: Özils Freundschaft zum türkischen Autokraten Recep Tayyip Erdoğan ist legendär. Kurz vor der WM 2018 lässt sich begnadete Spielmacher mit Erdoğan ablichten, im Juni 2019 ist der türkische Staatspräsident Özils Trauzeuge.
Erdoğan verachtet alles, was unsere liberale Gesellschaft ausmacht: für seinen Machterhalt nutzt er autoritäre Methoden, sperrt Kritiker weg, verbietet unliebsame Meinungen und hat den türkischen Staat von einer Demokratie in eine Schein-Demokratie verwandelt, in der die Menschen de facto nur eine Wahl haben: Erdoğan.
Erdogan bezeichnet Israel als faschistischen Staat und relativiert den Hamas-Terror. Er vermengt seinen türkischen Nationalismus mit dem Islamismus, der politische Islam im Alltag ist das erklärte Ziel von Erdoğans Machtdoktrin.
Nach allem, was in den letzten Jahren auf Mesut Özils Social-Media-Kanälen publiziert wurde, müssen wir davon ausgehen, dass der deutsche Weltmeister sich als Erdoğans Propaganda-Schleuder versteht. In der vergangenen Woche postete Özil beispielsweise eine Israel-Landkarte, auf der das Wort „Israel“ mit Rotstift durchgestrichen und handschriftlich mit durch „Palestine“ ersetzt wurde. Lupenreiner Judenhass.
Lesen Sie auch: Ex-Nationalspieler Mesut Özil will Israel von der Landkarte streichen

Özil fordert die Auslöschung Israels auf Instagram.
Özil spielt den in Deutschland verstoßenen Migranten. Legendär ist der Satz, mit dem er 2018 nach einer grottigen WM in Russland aus der Nationalmannschaft zurücktrat: Er sei ein „Deutscher, wenn wir gewinnen, und ein Immigrant, wenn wir verlieren“. Das war die größtmögliche Provokation – und ließ eine deutsche Mustergeschichte der Integration platzen.

2010 bekam Özil den Bambi für Integration.
2010 bekam er den Bambi-Integrationspreis. Angela Merkel ließ sich gerne mit ihm ablichten. 2023 präsentiert Özil stolz lächelnd ein Foto, auf dem er seine Brust zeigt – und ein Tattoo mit dem Symbol der „Grauen Wölfe“. Die Grauen Wölfe sind ultra-nationale türkische Rechtsextremisten, laut Bundeszentrale für politische Bildung sind sie die „größte rechtsextreme Organisation in Deutschland“. Juden, Kurden und Armenier werden unter der Flagge des Grauen Wolfes mit seinen drei Halbmonden bekämpft, das Gewaltpotential gilt als enorm, ihre ideologischen Säulen sind der Nationalismus und der Islamismus.
Sich als bekennender Türke, der in Deutschland aufgewachsen ist, das Symbol der Grauen Wölfe auf die Brust zu tätowieren ist ungefähr so, als würde man sich SS-Runen auf dem Körper verewigen.

Ein Erdogan-Anhänger zeigt das Zeichen der Grauen Wölfe, einem militanten türkischen rechtsextremen Netzwerk.
Noch einmal: Die Bundesregierung fördert ein Theaterstück, das im Fall Özil wirklich ein deutsches Versagen sieht – und nicht einen Islamisten, der unsere Werte verachtet.
Übrigens: Dass es 50.000 Euro Steuergeld für das Theaterstück gibt, hat die Regierung uns nicht freiwillig verraten. Mein Kollege Amir Makatov wollte schon im Februar wissen, wie viel Geld genau welches Projekt aus dem 10,5-Millionen-Euro-Topf der Regierung bekommt – aber Kulturstaatsministerin Claudia Roth verweigerte die Antwort.
Erst ein Gericht musste die Bundesregierung zwingen, uns diese einfache Frage zu beantworten. Das hat einen einfachen Grund: Ich dachte ja lange Zeit, dass es bei einer Europa- oder Weltmeisterschaft um Fußball geht. Die Bundesregierung sieht das anders. Sie nutzt das Kulturprogramm rund um das Turnier als Abspielfläche für Projekte aus ihrem politischen Lager.
Und buttert dafür ordentlich Steuergeld in die Förderung. Jeder Cent, der in diese Projekte fließt, wurde von den Steuerzahlern erwirtschaftet. Wir listen auf NIUS.de ab Mittwoch auf, welches Projekt wie viel Geld bekommen hat. Lesen Sie den Text aufmerksam und fragen Sie sich, ob Sie Ihr Steuergeld dort gut aufgehoben sehen.
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