Die nächste Schlappe für Merz: Kramp-Karrenbauer wird neue Chefin der Konrad-Adenauer-Stiftung
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Bundeskanzler Friedrich Merz muss eine herbe Niederlage einstecken: Annegret Kramp-Karrenbauer ist am Freitag zur neuen Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung gewählt worden.
Die frühere Bundesverteidigungsministerin trat bei der Wahl um den Vorsitz der CDU-nahen Stiftung gegen Günter Krings an, den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Union im Bundestag. Krings wurde von Bundeskanzler Friedrich Merz unterstützt. Der Kanzler hatte sich Mitte November in einem Brief an Lammert für Krings als Vorsitzenden ausgesprochen.
Kramp-Karrenbauer setzte sich nach NIUS-Informationen mit 28 zu 21 Stimmen durch. Anwesend waren 50 stimmberechtigte Mitglieder. Damit schwächt die gescheiterte Wahl des Kanzler-Favoriten Krings auch parteiintern die Position von Friedrich Merz. Merz selbst hatte schon 2018 bei der Wahl um den CDU-Parteivorsitz eine Niederlage gegen Kramp-Karrenbauer einstecken müssen.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verlässt nach einer Entscheidung über die Nachfolge an der Spitze der Konrad-Adenauer-Stiftung das Gebäude.
Erstmals traten zwei Kandidaten an
Am Abend schrieb Merz auf X: „Herzlichen Glückwunsch, liebe Annegret Kramp-Karrenbauer, zu Deiner Wahl zur Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die Stiftung ist bei Dir in guten Händen. Ich wünsche Dir viel Erfolg. Auf weiter gute Zusammenarbeit!“
Eine solche Kampfkandidatur hatte es in der 70-jährigen Geschichte der Stiftung noch nie gegeben. Dass sich zwei Bewerber aufstellen lassen, ist für die CDU ungewöhnlich, denn meist werden in der Partei solche Fragen vorab geklärt, um nach außen hin Einigkeit zu demonstrieren.
Die ehemalige CDU-Vorsitzende und Verteidigungsministerin folgt nun auf Norbert Lammert, der aus dem Amt scheidet.
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