Dieser Mann lässt sich nicht einschüchtern! Trotz Gerichtsverfahren hängt Unternehmer aus Bayern erneut Anti-Ampel-Plakat auf
Ein Beitrag von
Dieser Mann lässt sich nicht einschüchtern!
Erst im März stand Michael Much vor Gericht, sollte 6.000 Euro zahlen, weil er ein Plakat mit Karikaturen von vier Spitzen-Grünen auf seinem Grundstück zeigte. Am Ende sprach ihn der Richter frei, wertete Muchs Kritik als von der Meinungsfreiheit gedeckt, die Kosten für das Verfahren mussten aus der Staatskasse beglichen werden. Außenministerin Annalena Baerbock hatte den Strafantrag selbst unterschrieben.
Unter anderem wegen dieses Plakats stand Much im März vor Gericht:

Nun hat der Unternehmer aus Gmund in Bayern erneut ein Banner mit Vertretern der Ampel-Regierung auf seinem Grundstück angebracht. Darauf zu lesen:
„Auuus ... auuus ... das Spiel ist auuus!“, steht darauf, umrahmt von Karikaturen in Fußball-Trikots, die Boris Pistorius (SPD), Olaf Scholz (SPD), Ricarda Lang (Grüne), Annalena Baerbock (Grüne), Robert Habeck (Grüne) und Nancy Faeser (SPD) zeigen:

„Das Land ist kaputt regiert“
Much zu NIUS: „Wie viele andere Unternehmer würde auch ich mich sehr über ein Ampel-Aus freuen, weil Deutschland schon so geschädigt und kaputt regiert ist, dass es einen Neustart oder eine große Veränderung geben muss, damit sich wieder etwas Positives für das Land ergibt.“
Vor kurzem habe er dann gesehen, dass der unterfränkische Satiriker Stephan Alker, von dem er bereits das letzte Plakat bezogen hatte, wieder neue Banner entworfen habe. „Mich hat die Message sehr angesprochen, weil der Text signalisiert, dass das Ende der Ampel bevorstehen könnte.“
Das Plakat hing nur wenige Tage, dann trat Ricarda Lang als Grünen-Vorsitzende zurück. In seinem Heimatort erntet Much, der dem CSU-Ortsverband angehört, nun Kritik von Gemeinderatsmitgliedern aus SPD und Grünen.
„Das Ampel-Bashing ist einfach nur widerlich“, zitiert der Münchner Merkur Michael Huber von den Grünen. Andrea Schack, ebenfalls Grüne, und Barbara von Miller von der SPD sehen in den Karikaturen ein „Wahlplakat“ und deshalb einen Verstoß gegen das Plakatierungsverbot, da derartige Aushänge nur vor Wahlen erlaubt seien.
Bei „Achtung, Reichelt!“ sprach Michael Much damals über das Gerichtsverfahren:
Bürgermeister: „Er darf und kann es aufhängen“
Schick verweist gegenüber dem Merkur auf die bevorstehende Bundestagswahl: „Wir haben noch ein Jahr bis dahin. Wenn wir diesen Fall jetzt nicht hinterfragen, dann haben wir einen Präzedenzfall.“
Much kritisiert diese Einwände gegenüber NIUS: „Die müssen sich einfach an der eigenen Nase packen und die Kritik ertragen und vor allem ernst nehmen, dass es so nicht mehr weitergeht.“
Auch der Gmunder Bürgermeister Alfons Besel (Freie Wähler Gemeinschaft) glaubt laut Merkur: „Er darf und kann es aufhängen“.
Lesen Sie auch: Freispruch! Gericht kassiert 6000-Euro-Strafbefehl: Diese Anti-Grünen-Plakate sind NICHT strafbar
Mehr NIUS:
Die skurrilsten Beschlüsse des Linken-Parteitags
Regierungs-Kommission fordert die AfD-Rente – die große NIUS-Analyse zu den 33 Empfehlungen
Bericht: Das will die AfD an deutschen Schulen und Universitäten verändern
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Mehr NIUS:
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Climate-Trouble: „Sie steckten mich in einen fensterlosen Raum“ – wie ein kritischer Professor aus seiner Universität gemobbt wurde
Kretschmer kritisiert AfD-Strategie: „Das bloße Ausgrenzen bringt nichts“
Aus Angst vor einer AfD-Regierung: Innenminister planen neue deutsche Sicherheitsarchitektur
Janina Lionello
Artikel teilen
Kommentare